Pferde-Praxis

besteht aus einer Pferde-Fahrpraxis und einem stationären Praxisanteil.
Routinebehandlungen aller Art können von uns vor Ort an Ihrem Stall durchgeführt werden.

Falls jedoch weiterführende Untersuchungen und/ oder operative Eingriffe notwendig sein sollten, können wir Ihnen anbieten, diese in unserem stationären Praxisanteil durchführen zu lassen.

In unserem pferdegerecht ausgestatteten, stationären Praxisanteil für Pferde in Thurmading bieten wir Ihnen:

EINEN UNTERSUCHUNGSRAUM & EINEN UNTERSUCHUNGSSTAND

für rektale und vaginale Untersuchungen, stehende Zahnoperationen, etc.

EINEN UNTERSUCHUNGSRAUM & EINEN UNTERSUCHUNGSSTAND

für rektale und vaginale Untersuchungen, stehende Zahnoperationen, etc.

EINE WAAGE
BIS 2 TO.
& EINEN NARKOSE- UND AUFWACHRAUM

EINE WAAGE
BIS 2 TO.
& EINEN NARKOSE- UND AUFWACHRAUM

EINEN OPERATIONSSAAL

mit speziellem Pferde-Operationstisch und Inhalationsnarkose.

EINEN OPERATIONSSAAL

mit speziellem Pferde-Operationstisch und Inhalationsnarkose.

10 PFERDEBOXEN

zur stationären Aufnahme (hiervon eine Abfohl-Box).

10 PFERDEBOXEN

zur stationären Aufnahme (hiervon eine Abfohl-Box).

Einen Pferdeanhänger

der Ihnen zum Ausleihen** zur Verfügung steht.

*Bitte beachten Sie die GOT (Gebührenordnung für Tierärzte; Gebührensätze für tierärztl. Einsätze im Nacht- und Wochenenddienst)

**Wir übernehmen keinerlei Haftungsansprüche aus Schäden jeglicher Ursache, die während der Ausleih-Zeiten entstanden sind

Einen Pferdeanhänger

der Ihnen zum Ausleihen** zur Verfügung steht.

*Bitte beachten Sie die GOT (Gebührenordnung für Tierärzte; Gebührensätze für tierärztl. Einsätze im Nacht- und Wochenenddienst)

**Wir übernehmen keinerlei Haftungsansprüche aus Schäden jeglicher Ursache, die während der Ausleih-Zeiten entstanden sind

  • Allergie-Untersuchungen

    NACHDEM DIVERSE ALLERGIEN AUF MILBEN, PILZE, POLLEN, INSEKTEN UND FUTTERMITTEL BEI UNSEREN PFERDEN MEHR UND MEHR ZUM PROBLEM WERDEN, HABEN WIR EIN BREITES SPEKTRUM AN DIVERSEN ALLERGIEUNTERSUCHUNGEN ZUR VERFÜGUNG:

     

    • FIT Test (funktioneller in vitro Test): Der Test wird von uns nach der Abnahme so vorbereitet, dass er innerhalb von maximal 24 Stunden in bester Qualität in der TiHo Hannover bearbeitet werden kann (Ergebnisdauer ca. 14 Tage)

    • IK Test (Intrakutan Test): Diesen Test führen wir stationär in unserer Praxis durch. Hierbei werden Allergene in die rasierte Haut der Pferde injiziert und die Hautreaktionen nach einer bestimmten Zeitskala (z.B. 1, 5, 10, 30, 60 Minuten, 2, 4, 8, 12, 24 Stunden) mit der Meßmethode nach Hampel abgelesen.

    • Fc Epsilon Rezeptor Test: Bluttest der die Bereitschaft des Körpers anzeigt, auf welche Allergen er reagieren könnte. Der Test wird nach Entnahme an das veterinärmedizinische Labor Laboklin versendet. Hierbei unterscheidet man zwei Untersuchungsmöglichkeiten a) Vortest b) Haupttest (Ergebnisdauer ca. 5 - 10 Tage)

     

    Welcher Test für Ihr Pferd in Frage kommt würden wir gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen klären.
    In der Folge bieten wir Ihnen und Ihrem Pferd auch gerne individuelle Therapien an.

  • Ankaufs- und Verkaufsuntersuchungen

    (FRÜHER BEKANNT ALS ANKAUFS- ODER VERKAUFSUNTERSUCHUNGEN) 

    WIR VERWENDEN FÜR KAUFUNTERSUCHUNGEN DIE VERTRAGSFORMULARE DER PFERDEHEILKUNDE (GESELLSCHAFT FÜR PFERDEMEDIZIN); JEDES FORMULAR HAT EINE EIGENE, UNVERWECHSELBARE VERTRAGSNUMMER AUF ALLEN FORMBLÄTTERN.


    KAUFUNTERSUCHUNGEN UNTERTEILEN SICH IN:
    • die klinische Untersuchung (früheres als "kleine Kaufuntersuchung" bezeichnet) und
    • die individuelle Anzahl an Röntgenbildern (A+B = frühere "große Kaufuntersuchung")
    • weitere individuelle Untersuchungswünsche, wie zB. Bronchoskopie, Kotuntersuchung, Blut- und Dopinguntersuchungen, etc.

    Bitte überlegen Sie sich stets, welchen Umfang Ihre Kaufuntersuchung haben soll; wir beraten Sie gerne ausführlich zu diesem Thema. Bitte melden Sie sich frühzeitig bei uns telefonisch, wenn Sie eine Kaufuntersuchung durchführen lassen wollen.


    Denken Sie bitte daran, dass Untersuchungen wie Röntgenbild, Endoskopie- und Medikamenten-/ Doping Screening ein wichtiges Entscheidungskrium sein können, ob Sie das Pferd kaufen wollen.

  • Arthroskopie

    ARTHROSKOPIE BEDEUTET GRUNDSÄTZLICH NICHTS ANDERES, ALS IN EIN GELENK HINEINZUSEHEN. HIERFÜR WIRD EIN SPEZIELLES, ENDOSKOPISCHES WERKZEUG (ARTHROSKOP) VERWENDET.


    FOLGENDE ARTHROSKOPISCHE MÖGLICHKEITEN BESTEHEN: 

    • arthroskopische Diagnose
    • arthrochirurgische Operationen
    • MIC (minimalinvasive Chirurgie)

     

    EINSATZGEBIETE:

    • Chips in diversen Gelenken
    • Gelenksentzündungen
    • Knorpeldefekte
    • Fesselringband-Operationen

     

    Über ein optisches Kabel werden dann die Bilder aus dem Gelenk direkt auf einen Monitor für den Behandler / Operateur übertragen. Mithilfe eines zweiten Zuganges in das Gelenk kann der Behandler / Operateur dann spezielle Eingriffe vornehmen (z.B. Chips entfernen, Spülungen durchführen, "entzündliche" oder anders geartete Veränderungen im Gelenk abtragen).

    Wir arbeiten mit flüssigen als auch mit gasförmigen Distensionsmedien. Dies bedeutet, dass wir in der Operation / Behandlung immer das Medium zum Erweitern des Gelenkes verwenden, das zu diesem Zeitpunkt am besten geeignet ist.

  • Atmungsapparat

    DER UNTERSUCHUNG DES ATMUNGSAPPARATES DES PFERDES SOLLTE IM ZUGE EINER ALLGEMEINEN UNTERSUCHUNG DES PFERDES IMMER MIT-DURCHGEFÜHRT WIRD. INSBESONDERE JEDOCH IST DIESE UNTERSUCHUNG NOTWENDIG BEI RESPIRATORISCHEN PROBLEMEN, BEI EINER REDUZIERTEN LEISTUNGSBEREITSCHAFT UND LEISTUNGSFÄHIGKEIT DES PFERDES.


    HIER EIN AUSZUG AN UNTERSUCHUNGSMÖGLICHKEITEN DES ATMUNGSAPPARATES IN UNSERER PRAXIS:

    • Untersuchungen in Ruhe
    • Untersuchungen unter Belastung (auch auf dem praxiseigenen Reitplatz)
    • endoskopische Untersuchungen (Kehlkopf, Luftsack, Lunge, Nasengänge, Nasennebenhöhlen)
    • Probenentnahmen unter Sichtkontrolle (z.B. Schleim, etc.)
    • Blutuntersuchungen:
      • Allgemeine Blutuntersuchung (Hämatologie + Serologie)
      • Untersuchung der Blutgase sowie ph - Werte aus arteriellem oder venösen Blut
      • Allergie - Blutuntersuchungen

    • Röntgen der Lunge

    • Allergieuntersuchungen:
      • Diagnose
      • Behandlung und langfristige Therapien (wie z.B. Inhalationstherapie, weitere medikamentöse Therapien, Hyposensibilisierung, etc.)
      • Inhalation (stationäre, medizinische Inhalation des Patienten, Aufklärung, Unterstützung und Beratung der Besitzer vor Ort/am Stall)
      • Lungenspülungen (falls unumgänglich)
  • Augenuntersuchungen

    DIE AUGENUNTERSUCHUNG DES PFERDES IST EINE SEHR WICHTIGE UNTERSUCHUNG. EINE AUCH NUR EINSEITIG BEDINGTE, EINGESCHRÄNKTE SICHT FÜR DAS PFERD KANN BEREITS BEI BESTIMMTEN PFERDEN ZU EINER HOHEN SCHRECKHAFTIGKEIT UND DAMIT VERBUNDEN ZU EINER TEILWEISE ODER VOLLSTÄNDIG EINGESCHRÄNKTEN REITERLICHKEIT FÜHREN.


    Hier ein Auszug der Untersuchungen und Behandlungen am Auge, die wir in unserer Praxis vor Ort durchführen:


    Untersuchungen:

    • Adspektorische, äussere Augenuntersuchung
    • Ophthalmoskopische äussere und innere Augenuntersuchung im dunklen Raum
    • Fluoreszinprobe
    • Lokalanästhesie der Hornhaut
    • Tränenproduktionsmessung
    • Kammerwasserpunktion
    • etc.

     

    Behandlungen:

    • konservative Salbentherapien
    • Lidverschluß zur besseren Abheilung von Hornhaut- und Augenwunden
    • Aufbringen eines Hornhautflap
    • Operation einer ERU (Equine rezidivierende Uveitis)
    • Chirurgie des Lides
    • Chirurgie des 3ten Augenlides
    • Enukleation
    • etc.
  • Bewegungsapparat

    DIE FREIZEITLICHE ALS AUCH (INTENSIVE) SPORTLICHE NUTZUNG UNSERER PFERDE FINDET LEIDER OFT DANN EIN JÄHES ENDE, WENN SICH AKUT – ODER (SCHLEICHEND) CHRONISCH GERING- BIS HIN ZU HOCHGRADIGEN LAHMHEITEN IM BEWEGUNGSBILD DER PFERDE ZEIGEN.


    Hier können Sie sich eine Übersicht über einen Anteil unseres Leistungsspektrums machen:

    Reine Untersuchung des Bewegungsapparates: (im Stall oder stationär)

    • Äußere Begutachtung des Patienten (insbesondere Füße, Stellung, Hufe, etc.)
    • Gangbildkontrolle
    • Schritt und Trab
    • Longieren des Pferdes
    • Beugeproben


    Primäre Diagnostik: (im Stall oder stationär)

    • Leitungsanästhesien
    • Gelenksanästhesien (besser nur stationär)
    • Röntgen
    • Ultraschall
    • Thermographie

    Unsere Praxis bietet Ihnen ein digitales Röntgengerät und einen digitalen Ultraschall.

    Weiterführende Diagnostik: (nur stationär oder in einer Überweisungsklinik)

    • Venogramm
    • Szintigraphie (Überweisungsklinik)
    • Computertomographie (Überweisungsklinik)
    • MRT (stehend / liegend) (Überweisungskliniken)

     

    Wir sind stets intensiv bemüht, Ihnen so schnell und so klar wie irgend möglich eine Untersuchung des Bewegungsapparates Ihres Pferdes, damit verbunden eine Diagnostik und falls gewünscht, einen Therapievorschlag als auch einen post- therapeutischen Bewegungsplan und physiotherapeutische als auch ostheopathische Nachfolgebehandlungen anzubieten.

  • Blutuntersuchungen z.T. in der Praxis

    Aus diesem Grund bieten wir Ihnen ständig folgende Laboruntersuchungen in unserem Hausinternen Labor an:

    • Hämatologisches Blutbild (z.B. Rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen, etc.)
    • Blutchemie (z.B. Nierenwerte, Leberwerte, etc.)
    • Blutgase und Blut-pH


    Eine weiterführende Diagnostik lassen wir in den speziellen, diversen Partnerlaboren für uns durchführen. Hierzu gehören z.B. mindestens folgende Untersuchungen:

    • Weiterführende, diverse serologische Untersuchungen
    • PCR Untersuchungen
    • Genetische Untersuchungen
    • ACTH Test für die ECS (Cushing) Untersuchung
    • EMS Vortest
    • TRH Test
    • Insulin-Glucose Intoleranz Test
    • etc.

     

    Es ist uns ein großes Anliegen, binnen kurzer Zeit Laborergebnisse auswerten zu können und deren Ergebnisse in die Diagnostik zum Wohle Ihres Tieres einfließen zu lassen.

     
  • Computergeschütze Rotationsberechnung

    Wir bieten Ihnen, in Zusammenarbeit mit unserer freien Mitarbeitern, Frau Dr. Katrin Irgang, folgende Möglichkeiten an:

    • Überprüfung Ihrer bisherigen Fütterung
    • Überprüfung Ihres bisherigen Fütterungsmanagements
    • Berechnung von individuellen und leistungsstandbezogenen, optimalen Futterkombinationen für Ihr Pferd
    • Berechnung von Futterkombinationen für kranke Pferde (z.B.: Cushing Pferde, EMS Pferde, etc.)

     

    Unser Ziel ist es NICHT, Stallbesitzer und Einsteller gegeneinander aufzubringen, sondern zum Wohle der Tiere eine möglichst optimale Situation in der Fütterung herbeizuführen.

    Eine Betreuung eines gesamten Stalles über das Jahr hinweg ist jederzeit möglich.
    Fragen Sie einfach nach: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Hier können Sie sich den Fragebogen herunterladen:
    Computergestützte Rationsberechnung Pferd

     

    Zähne gut - alles gut?

  • Endoparasitenkontrolle / Entwurmung

    Da dieses Thema in der Pferdemedizin ein sehr wichtiges und im Wechsel der Zeit befindliches Thema darstellt, haben wir hierfür eine eigene Webseite mit dem Titel "Selektive Entwurmung" für unsere Patientenbesitzer und auch für alle anderen, interessierten Personen erstellt.

    Die Selektive Entwurmung ist ein neues und vollständig anwendbares, auf den Grundlagen der Evidenz basierenden Medizin aufgebautes System der Kontrolle und falls notwendig, der kontrollierten Behandlung von equines Endoparasiten.

    Weitere Informationen: www.selektive-entwurmung.com

    Falls Sie dennoch noch Fragen rund um das Thema der Selektiven Entwurmung beim Pferd haben sollten, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Tierärzte: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Gynäkologie und Neonatologie

    Wir bieten Ihnen jederzeit gerne an, Ihre Stuten (und Neugeborenen / Fohlen) in unserem stationären Praxisanteil (spezielle Gynäkologische, größere Boxe) in folgenden Fällen einzustellen:

    • Für die Zeit der Vorbereitung und Besamung bis zur ersten Ultraschall - Nachkontrolle
    • Für die pränatale Überwachung bis hin zur Geburt
    • Zur Überwachung und medizinischen Hilfe / Kontrolle bei der Geburt
    • In der postnatalen Folgezeit zur Überwachung der Stute und/oder des Fohlens
    • sowie in allen weiteren, gynäkologischen Problemen und Notfällen als auch in allen Fällen von Erkrankten Neugebohrenen und Fohlen

    Einen Überblick über unsere gynäkologischen und neonatalen Leistungen und finden Sie hier:

    Gynäkologie:

    • Follikelkontrolle per Hand und Ultraschall
    • Tupfer Proben Untersuchungen
    • Besamungen vor Ort und in der Praxis
    • Trächtigkeitskontrollen
    • Abfohlen in der Praxis möglich
    • Stutenvorbereitung für Embryotransfer (in Zusammenarbeit mit der Uniklinik München)

    Neonatologie / Fohlen:

    • Fohlenbehandlungen
    • Harnblasen Operationen
    • Nabel Operationen
    • Intensivmedizin

     

    Die Gynäkologie ist ein wichtiger Aspekt in der Pferdemedizin. Aus diesem Grunde versuchen wir auch, individuelle Angebote der Stutenvorbereitung, Stutenbesamung als auch des fortlaufenden Monitoring der Stutenträchtigkeit für den jeweiligen Besitzer und dessen Stute anzubieten.

    Sprechen Sie uns doch einfach darauf hin entweder über email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an oder rufen Sie uns an (+49/ (0) 8728/ 445).

  • Herz- Kreislaufapparat

    Die Untersuchung des Herz- und Kreislaufapparates unterteilt sich in folgende Aspekte:

    • Untersuchungen des Herzens und des Kreislaufes in Ruhe
      • Abhören des Pferdes
      • Zeitgleiche Pulskontrolle des Pferdes
      • Zusätzliche Kontrolle von Atmung und Temperatur
      • EKG Kontrolle
      • Blut-Ruhe-Werte (insbesondere Blutgase-Werte, Laktat, etc.)
    • Untersuchungen des Herzens und des Kreislaufes unter Belastung (auch auf dem praxiseigenen Reitplatz möglich)
      • Erneutes Abhören des Pferdes
      • Zeitgleiche Pulskontrolle des Pferdes
      • Zusätzliche Kontrolle von Atmung und Temperatur
      • EKG Kontrolle durch ein mobiles EKG Gerät für den Longier/Sattelgurt
      • Erneute Blut-Werte nach der Belastung (insbesondere Blutgase-Werte, Laktat, etc.)
    • Ultraschall Untersuchung des Herzens (nur in der Praxis)
      • Doppler Ultraschall Untersuchung
      • Zeitgleiche Aufzeichnung des EKG`s
    • 24 Stunden / Langzeit EKG Untersuchung

    • diverse sportmedizinische Blutuntersuchungen
  • Impfungen

    (TURNIER-, FREIZEIT- UND ZUCHTPFERDE). WENN SIE WÜNSCHEN, MIT ERINNERUNG AN DEN NÄCHSTEN FÄLLIGEN TERMIN.

    Pferdeinfluenza
    Vorweg: Die hier beschriebenen Symptome sind nicht mit den „normalen Grippe-Erkrankungen des Pferdes zu verwechseln; vielmehr wird nachfolgend die hoch ansteckende Pferde - Influenza beschrieben:

    Hierbei handelt es sich um eine Infektion der Atemwege (Rötung der Nasenschleimhäute, wässriger Nasen- und Augenausfluß, trockener harter Husten, Fieber). Oft entsteht nach einer Infektion mit Sekundären (zusätzlichen) Bakterien ein gelblich - grünlicher Schleim. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (Anhusten, Anprusten etc..) . Aufgrund der hohen Kontagiosität (Ansteckung) breitet sich die Krankheit sehr schnell im gesamten Pferdebestand aus (ein Pferd im Stall reicht aus, um den gesamten Bestand zu infizieren). Deshalb wird empfohlen alle Pferde eines Bestandes gegen die Pferdeinfluenza zu impfen, denn durch die Impfungen kann die Infektionen verhindert werden oder zumindest die klinischen Erkrankungen erheblich gemindert werden.

    Aufgrund der stetigen Veränderungen der Viren sollten Impfstoffe verwenden, die jeweils die aktuellen Virusstämme enthalten.

    Auf internationalen und nationalen Reitsport-Turnieren ist die Schutzimpfung gegen die Pferdeinfluenza seit langem vorgeschrieben und wird vom Turniertierarzt anhand der hoffentlich korrekt durchgeführten Impfungen und Eintragungen im Equidenpass kontrolliert.

    Impfschema:
    Erstimpfung (Tag 0) 2. Impfung nach 42-70 Tagen (14 Tage nach der 2ten Impfung ist man bereits startberechtigt) 3. Impfung nach 6 Monaten +/- 21 Tagen 4. alle weiteren Impfungen erfolgen beim Pferd laut der Turnierordnung alle 6 Monate +/- 21 Tage (oder im speziellen Ausnahmefall zB. Krankheit nach 7 Monaten +/- 21 Tagen)

    Startberechtigt ist man allerdings erst weitere 7 Tage nach der Impfung.

    Zuchtstutenimpfung: Boosterung (Auffrischung) der Grundimmunisierten Tiere im 9. Trächtigkeitsmonat. Grundimmunisierung der Fohlen erfolgt ab einem Alter von mindestens 6 Monaten zurück



    Pferdeherpesviren
    Die Herpesviren treten in verschiedenen Formen auf: Für Impfungen wichtig sind die Herpesstämme EHV-1 und EHV-4.

    EHV-1 ist verantwortlich für:
    1. Atemwegserkrankungen: Fieber, klarer Nasenausfluss sowie die Gefahr einer Lungenentzündung mit bakteriellen Sekundärinfektionen (gelber Nasenausfluss)

    2. Aborte v.a. ab dem 7.Trächtigkeitsmonat oder die Geburt lebensschwacher Fohlen

    3. Nervenerkrankungen (Enzephalomyelitis): klinische Erscheinungen reichen von milden Bewegungsstörungen bis hin zur Lähmung mit Todesfolge

    EHV 4 ist verantwortlich für:
    milde Atemwegserkrankungen auf den oberen Respirationstrakt beschränkt

    Einmal infizierte Tiere bleiben lebenslang latente (verborgene) Träger der Viren und können bei einer Schwächung des Immunsystems oder während anderer Krankheiten wieder zum Ausbruch gelangen. Man kann davon ausgehen, dass in jedem Bestand Herpeserreger sind. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion oder bei Aborten auch über Fruchtwasser und Nachgeburt. Als Virusreservoire werden latent infizierte Pferde angesehen.

    Durch Impfungen werden die Viren (besonders unter Stresssituationen) eingedämmt und können dadurch nicht so leicht zu den oben beschriebenen Erkrankungen führen. Die Risiken einer klinischen Erkrankung werden so minimiert. Es gilt die Empfehlung, dass alle Tier eines Bestandes geimpft werden sollten!

    Impfschema
    Erstimpfung (Tag 0) 2. Impfung je nach Impfstoff nach 1-2 Monaten Wiederholungsimpfungen alle 6. Monate ; in Ausnahmefällen kann ( EINMALIG ) das Intervall auf maximal 9 Monate erweitert werden. NICHT richtig ist es, das Impfintervall grundsätzlich auf 9 Monate auszuweiten. Dies führt unweigerlich zum Verlust des Impfschutzes. Erstimpfungen können ab dem 6. Lebensmonat erfolgen.

    Für Züchter wichtig :
    Eine individuelle Komplikation der EHV-Infektion ist der Abort bei tragenden Stuten, der mit EHV Impfstoffen bekämpft werden kann, aber keine 100%ige Sicherheit bieten kann.

    Zuchtstutenimpfung im 4./5. und 7./8. Trächtigkeitsmonat


    Wundstarrkrampf (Tetanus)
    Eine häufig tödlich verlaufende Infektion mit dem ubiquitär (weltweit) vorkommenden Bakterium "Clostridium tetani".

    Das Pferd ist im Verhältnis zum Menschen und anderen Tieren vermehrt gefährdet. Das Tetanus - Toxoid lagert sich vor allem an den Nervenbahn-Enden an und wandert entlang der Nervenbahnen langsam aufwärts. Dies führt zu starren Lähmungen. Da die Therapie einer Infektion sehr schwierig ist und viele Pferde eine Erkrankung nicht überleben ist eine Prophylaxe unverzichtbar.

    Impfschema:
    Erstimpfung (Tag 0) 2.Impfung nach 4-8Wochen 3. Impfung nach 1 Jahr Wiederholungsimpfungen alle 2 Jahre Grundimmunisierung Fohlen: 6., 8./9. Lebensmonat Zuchtstutenimpfung: 9. Trächtigkeitsmonat zurück



    Tollwut
    Nur das vom infizierten Fleischfresser (z.B Fuchs beisst auf der Weide das Pferd in die Lippe) gebissene Pferd kann erkranken. Deshalb sollten Pferde in Weidehaltung mit Tollwutexposition schutzgeimpft werden (allerdings gibt es nur noch sehr wenige Gebiete in Deutschland, in denen eine Tollwutimpfung sinnvoll ist). Eine einzige Impfung pro Jahr genügt. Fohlen können zu jeder Zeit ab dem abgeschlossenen 4. Lebensmonat in ein Immunisierungsprogramm aufgenommen werden. Zuchtstuten sollten im 9. Trächtigkeitsmonat geimpft werden.

  • Kolik-Operationen

  • Nieren- und Harnapparat

    Die Untersuchungen der Harn produzierenden und ableitenden Organe untergliedern sich folgt:


    • Blutuntersuchungen

    • Ultraschall Untersuchungen

    • Untersuchungen des Harns
      • Schnelltest im Hauslabor möglich
      • Weiterführende Tests im externen Labor

    • Katheterisierung der Harnblase

    • Spülungen der Harnblase

    • Operative Eingriffe, wie z.B.
      • Harnblasen Operationen
      • Operationen des Uroperitoneum
  • Onkologie (Tumor-Medizin)

    Immunologische Tumorbehandlung
    Wir bieten Ihnen die immunologische Tumorbehandlung als alternative Methode zu üblichen Behandlungsform wie Chemotherapie an.

    Die Behandlung ist eine neue "Immuntherapie"; dabei werden spezielle Immunzellen (sogenannte dentritische Zellen) aus dem Blut Ihrer Vierbeiner gewonnen.

    Dentritische Zellen haben im Körper die Aufgabe, fremdartige Zellen zu erkennen und diese dann dem Abwehrsystem (spezifisches Abwehrsystem) zu präsentieren => Der Körper reagiert dann auf die fremdartigen Zellen. Die Therapieform regt die dentritischen Zellen dazu an, die körpereigenen Tumorzellen zu erkennen. Über Blut- und Lymphbahnen gelangen sie in die Lymphknoten und verursachen somit eine Immunantwort.

    ZUSÄTZLICH erkennen und evtl. zerstören sie an anderen Orten im Körper metastasierte Tumorzellen.

    Bisherig Behandlungserfolge gab es bei Hunden, Katzen und Pferden.

    Ablauf
    In der Regel wird der Tumor, soweit möglich, operativ entfernt. Aus diesem werden Zellen für die weitere Verarbeitung entnommen. Zusätzlich erfolgt eine Blutentnahme, aus der die dentritischen Zellen gewonnen werden.

    Eine Woche danach erfolgt die erste Behandlungsimpfung in Tumornähe in die regionäre Haut. Im Abstand von circa fünf Wochen wird dieses Verfahren wiederholt (hierfür sind jeweils neue Blutproben notwendig).

    Auch ohne körpereigenes Tumorgewebe kann die Immunantwort durch die dentritischen Zellen aus dem Blut hervorgerufen werden. Nebenwirkungen treten selten auf; manchmal kommt es zu Fieberschüben oder Hautreaktionen, wie es auch manchmal bei Impfungen vorkommt.

    Spezielles zu dem equinen Sarkoid (eS)
    Für die Behandlung des equinen Sarkoids gibt es viele (Fehl)-Informationen, die einen Pferdebesitzer teilweise sehr stark verwirren können. Aus den wissenschaftlichen und alltags Praxis – Erkenntnissen heraus empfehlen wir den Pferdebesitzern ein Vorgehen wie folgt:

    • Falls sich das equine Sarkoid (eS) an einer Stelle am Pferd befindet, die bei der reiterlichen Nutzung des Pferdes niemanden (Pferd und /oder Reiter) stört, sollte das eS solange unangetastet belassen werden, solange es sich in seiner Struktur nicht verändert
    • Falls sich das eS in seiner Form oder Struktur verändert, sollte es mit einer XTerra oder ähnlichen Salbe behandelt werden
    • Falls sich das eS an einer Stelle des Pferdes befindet, das bei einer reiterlichen Nutzung des Pferdes stören könnte oder bereits geringgradig stört, sollte es mit einer XTerra oder ähnlichen Salbe behandelt werden
    • Falls das eS deutlich stört, sich verschnellt in seiner Form oder Struktur verändert und dazu zusätzlich noch die reiterliche Nutzung deutlich einschränkt oder an einer ungünstigen Stelle anhaftet, sollte das eS invasiv operativ entfernt werden. Hierbei ist es wichtig, dass das eS vollständig entfernt wird und zusätzlich dazu eine genügend große Fläche um das eS herum.


    Zusätzlich empfehlen wir nach solchen operativen Eingriffen oder nach dem akuten Abfallen eines eS, dieses SOFORT zur Hälfte geteilt in Formalin und die andere Hälfte in NaCl einzulegen.

    Die in Formalin eingelegte Hälfte ist zur pathologischen Untersuchung angedacht, um einwandfrei die Diagnose eS stellen zu können.

    Die in NaCl eingelegte Hälfte sollte in ein Speziallabor eingesendet werden, um eine Impfung herzustellen. In unserer Praxis haben wir hohe Erfolgsraten mit diesen Impfungen gegen das eS.

  • Operative Eingriffe

    Wir bieten Ihnen und für Ihr Pferd eine große Bandbreite an kleinen bis großen operativen Eingriffen an.

    Hierbei unterscheiden wir zwischen:

    • Kleinen Eingriffen am sedierten Pferd (oft incl. Lokalanästhesie)
    • Operativen Eingriffen am stehend sedierten und lokalanästhesierten Pferd
    • Kurzzeitnarkosen mittels Injektionsnarkosen (incl. Patientenmonitoring)
    • oder operativen Eingriffen am Pferd in Vollnarkose (Inhalationsnarkose incl. vollständigem Patientenmonitoring).


    Informieren Sie sich bei uns über den anstehenden Eingriff bei Ihrem Pferd und die Methode mit den geringsten möglichen Nebenwirkungen und zeitgleich dem höchsten zu erwartenden Erfolg der Operation. Gerne beraten wir Sie ausführlich und individuell. Weitere Informationen erhalten Sie von uns via email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie uns einfach an (+49/ (0) 8728/ 445).

    Außer Osteosynthese am Pferd führen wir derzeit nahezu alle Operationen an Ihrem Pferd im stationären Anteil unserer Tierarztpraxis durch.

    Eine Übersicht über einen Teil unserer Standardoperationen finden Sie hier:

    - Arthroskopien
    - Augen - Operationen
    - Griffelbein Operationen
    - Hufkrebs
    - Kastrationen
    - Kolik Operationen
    - Kryptorchiden Operationen
    - Nabeloperationen
    - Nasennebenhöhlen Operationen / Trepanationen
    - Sehnen - Operationen
    - Tumor / Warzen Extraktionen
    - Kieferbruch Repositionen im Stehen
    - Wundmanagement / Wundnaht
    - Zahnextraktionen

  • Physiotherapie / Osteopathie

    Nicht nur die klassischen, orthopädischen Behandlungen alleine führen zum Therapieerfolg für einen Patienten.

    Es sind oftmals zusätzlich und zeitintensive, physiotherapeutische als auch osteopathische Anwendungen und Behandlungen notwendig, um ein Therapieziel einerseits zu erreichen und um dieses dann erreichte Ziel dann andererseits auch zu erhalten.

    Seit Beginn unserer Pferde- und Kleintierpraxis haben wir hierbei immer die Kooperation mit fachlich hochqualifizierten Physiotherapeuten und Osteopathen gesucht und auch angeboten.

    Wir bieten Ihnen an, dass Ihr Pferd bei uns prä- als auch postoperativ stationär physiotherapeutisch als auch osteopathisch behandelt werden kann. Zusätzlich können Sie diese Behandlungen dann auch gerne und jederzeit in Ihrem Stall fortführen lassen.

    Falls Sie hierzu mehr Informationen benötigen, bitten wir Sie uns schriftlich via email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch (+49/ (0) 8728/ 445) zu kontaktieren.

  • Stoffwechselerkrankungen

    Die Medizin schreitet stetig voran und bietet auch in der Pferdemedizin immer neue und hilfreiche Untersuchungsmöglichkeiten und Testverfahren an, um die Stoffwechselerkrankungen der Pferde immer genauer und immer intensiver diagnostizieren und behandeln zu können. Im Folgenden nennen wir auszugsweise ein paar solcher Erkrankungen und deren diagnostischer Möglichkeiten:

    Cushing (ECS, Equines Cushing Syndrom)
    Cushing wird durch eine Unterversorgung eines Gebietes des Hypothalamus mit Dopamin verursacht. Durch diese Dopamin Unterversorgung produziert die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) mehr ACTH als normal. Das ACTH ist ein Art Signalhormon, das der Nebenniere die Information gibt, wieviel körpereigenes Cortison (Cortisol) produziert werden muss. Ein mehr an ACTH bedingt dann auch ein mehr an Cortisol. Wir verwenden den „besseren“ ACTH Test aus der Uniklinik in Hannover mit einem dafür notwendigen Spezialröhrchen. Diese verhindern einen zu schnellen und unkontrollierten Abbau von ACTH. Hierdurch erhalten wir bzw. die Besitzer viel aussagekräftigere Ergebnisse. Für eine Kombinationsuntersuchung ECS+EMS senden wir das Spezialröhrchen auch an ein Speziallabor ein.

    Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


    EMS (Equines Metaboles Syndrom)
    Diese Stoffwechselerkrankung findet man öfters bei leichfuttrigen Pferden bereits ab einem Alter von 6-7 Jahren. Öfters findet man bei diesen pferden, ähnlich wie bei der ECS Erkrankung, abnormale Fettansammlungen an Stellen wie z.B. Mähnenkamm, Schweifansatz, etc. Eines der Indizien für EMS können vermehrte Hufrehe Erkrankungen des Pferdes sein. Die Verdachtsdiagnose EMS kann mithilfe einer Blutuntersuchung (auch in Kombination mit einer ECS Untersuchung) am Stall verfestigt werden. Jedoch sollte jedes verdächtige Pferd dringend den vollständigen EMS Test absolvieren. Den Test (kombinierter Insulin-Glucose Test, Glucosetoleranztest) bezüglich EMS führen wir ausschließlich bei uns in der Praxis durch. Dabei muss das Pferd am Vorabend angeliefert werden. Nach einer 12 stündigen Nahrungskarenz werden Nüchtern-Blutwerte entnommen (Glucose und Insulin) und dann jeweils nach Gabe von Glucose und Insulin (zuvor genaue Gewichtskontrolle über die praxisinterne Pferdewaage) über den Venenkatheter erfolgen alle 5 bzw. 15 Minuten weitere Blutentnahmen bis 3 Stunden nach Beginn des Tests.

    Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


    TRH Stimulationstest zur Morbus Cushing Diagnose
    Den TRH Test führen wir ausschließlich bei uns in der Praxis durch. Dabei muss das Pferd am Vorabend angeliefert werden. Dem Pferd wird vorab Blut entnommen, um den Basalwert festzustellen. Danach erfolgt die intravenöse Gabe von TRH. In der nächsten Stunde erfolgen dann zwei weitere Blutentnahmen, in denen das Cortisol des Pferdes bestimmt wird. Anhand des Cortisol Anstieges kann dann die Diagnose Morbus Cushing verfestigt werden.

    Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Verdauungsapparat

    Der Verdauungsapparat der Pferde setzt sich, den anatomischen Gegebenheiten entsprechend, wie folgt zusammen:

    • dem Kauapparat
    Für das Thema der Zähne bitten wir Sie, sich unter dem Menüpunkt ZAHNSTATION weiter zu informieren.

    • dem Magen
    Wir bieten Ihnen in Zusammenarbeit mit einem externen Kollegen eine Gastroskopie (= Magenspiegelung) Ihres Pferdes in unserem stationären Praxisanteil an. Hierfür müssen Sie das Pferd mindestens einen Tag zuvor in unsere Praxis bringen. Für weitere Informationen hierzu senden Sie uns bitte eine email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie uns an (+49/ (0) 8728/ 445).

    • dem Dünndarm

    • dem Blinddarm

    • und dem Enddarm


    Wir bieten Ihnen zu jeder Zeit eine umfassende (konservative und operative) Kolik-/ und oder Behandlung von Darmerkrankungen Ihres Pferdes in der Fahrpraxis und bei schwerwiegenderen Problemen auch stationär an.

    Seit Juni 2015 können wir Ihnen ale Kolik Operationen auch bei uns stationär anbieten. Eine Zusammenarbeit mit Überweisungskliniken in der näheren und weiteren Umgebung besteht natürlich weiterhin jederzeit.

  • Zahnmedizin

    Da die Zahnmedizin bei Pferden ein sehr wichtiges und komplexes Thema darstellt, haben wir für Sie und unsere Patientenbesitzer eine eigenständige Seite nur rund um das Thema "Zahnmedizin beim Pferd" erstellt.


    Falls Sie dennoch noch Fragen rund um das Thema Zahnmedizin beim Pferd haben sollten, wenden Sie sich bitte Direkt an unsere Tierärzte: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    FEI Tierarzt Marcus Menzel hat sich intensiv mit dem Thema Zahnmedizin bei Pferden auseinandergesetzt. Nach 2 Jahren zusätzlicher Ausbildungszeit nach dem Studium hat er die "Zusatzbezeichnung: Zahnheilkunde (Pferde)" erworben und ein Jahr später die Weiterbildungsermächtigung (für die Ausbildung von Tierärzten) für dieses Themengebiet in der Tierarztpraxis Thurmading durch die Bayerische Landestierärztekammer erhalten. Zusätzlich ist er derzeit auch noch "ungeprüftes IGFP-Mitglied". Zur Erklärung des Begriffes IGFP: das ist die Internationale Gesellschaft zur Funktionsverbesserung der Pferdezähne e.V.
    Für alle Interessierten folgt hier noch eine kurze Erläuterung, welche Voraussetzungen und Kenntnisse zum Erwerb der "Zusatzbezeichnung: Zahnheilkunde (Pferde)" notwendig sind.

    Folgende Kriterien sind Voraussetzung für die Zulassung zum Prüfungsgespräch (die Ausbildungsdauer beträgt mind. 2 Jahre)

    • Nachweis von mind. 75 Diagnostischen Maßnahmen (tabellarische Fallprotokolle)
    • Nachweis von mind. 120 Zahnkorrekturen (tabellarische Fallprotokolle)
    • Nachweis von mind. 57 Zahnextraktionen (tabellarische Fallprotokolle)
    • Nachweis von mind. 6 Kieferchirurgischen Tätigkeiten (tabellarische Fallprotokolle)
    • Erstellung von jeweils 30 eingehend dokumentierten Fallberichten/Falldiskussionen inklusive Literaturangaben
    • sowie dem Nachweis über den Besuch an mindestens 80 fachspezifischen Fortbildungsstunden.

    Nachdem oben genannte Qualifikationen erbracht und durch die Bayerische Landestierärztekammer nach Prüfung anerkannt wurden, wird man zu einem Prüfungsgespräch (3 Prüfer, maximal 60 Minuten Prüfungsdauer) eingeladen.

    (Infos finden Sie hierzu jederzeit unter der Weiterbildungsverordnung der Bayerischen Landestierärztekammer www.bltk.de)

    Zahnstation


Tierarztpraxis Thurmading

Kontakt

Thurmading 2
84568 Pleiskirchen

08728 - 445 bzw.
08728 - 911 90 80

Pferde | Kleintier | Zahn  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Röntgenbilder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kotproben Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Impressum

Datenschutz

www.Selektive-enturmung.com