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Marcus Menzel
Tierarzt
Zusatzbezeichnung:
- Betreuung von
Pferdesportveranstaltungen
sonstige
Qualifikationen:
- Ausstellung von Equidenpässen
Thurmading 2
84568 Pleiskirchen
Tel: 08728 445
Handy:
Menzel: 0171 6990011
Osl: 0171 6990043 E-Mail:
info@pferde-praxis.com Kleintiersprechstunde
nach individueller Absprache |
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Wir behandeln Ihr Pferd bei Ihnen im Stall oder sie kommen zu uns
in die pferdegerecht ausgestatteten Praxisräume in Thurmading.
 | Untersuchungsraum |
 | Untersuchungsstand |
 | Waage |
 | Narkose- und Aufwachraum |
 | Operationssaal mit Inhalationsnarkosemöglichkeit |
 | 5 Pferdeboxen zur stationären Aufnahme |
 | Unser Hänger steht Ihnen zum Ausleihen zur Verfügung |

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 | Zahnmedizin:
Bitte Merken Sie sich folgendes für die Gesunderhaltung
Ihres Pferdes : Jährliche Kontrollen der Zähne Ihres Pferdes
kann Ihnen viel Geld sparen. NUR ein zahngesundes Pferd kann das
Futter auch so zermahlen, dass es im Darmkanal optimal verdaut und
aufgeschlossen werden kann
 | Zahnuntersuchungen
Wir verwenden ab sofort das "Tierärztliche
Untersuchungsprotokoll Zahnbehandlung PFERD" um den
aktuellen Zahnstatus Ihres Pferdes zu dokumentieren und die
Entwicklungen nach Zahnbehandlungen nachvollziehen zu können.
Wir bieten Ihnen folgende Untersuchungen an:
a) regelmäßige jährliche Kontrolluntersuchungen
b) Untersuchungen aufgrund folgender Gründe:
 | Probleme bei der Futteraufnahme |
 | Futter kann auf einer oder beiden Maulseiten nicht
gekaut werden |
 | Futter fällt dem Pferd ganz oder teilweise heraus
oder das Pferd hat "Wurst oder Kugelähnliche
Anschoppungen" von Futter im Maulbereich |
 | Das Pferd zeigt ungewöhnliche Verdickungen am
Ober- oder Unterkiefer mit oder ohne Schmerzhaftigkeit
sowie mit oder ohne Flüssigkeitsaustritt |
 | ungewöhnlicher, eitriger, stinkender Geruch aus
dem Maul oder der Nase |
 | "wackelnde" Zähne (Zahnkappen im
Zahnwechsel [junges Pferd]) oder lose Zähne bei alten
Pferden (oft sind für den Besitzer nur lose Schneidezähne
sichtbar) |
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 | Zahnbehandlung
-> OP
Zahnbehandlung Pferd
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| Sedierung |
sediertes
Pferd |
Einsetzen
des Maulgatters |
Maulgatter |
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| Pferdemaul |
Pferdemaul |
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 | Wir verwenden neben allseits bekannten
Hand-Zahnraspeln auch elektrische Raspeln neuster Bauweise (kleinere Raspelköpfe,
flexende Köpfe, keine Stromversorgung der Raspel [wird nur über eine Welle
angetrieben], stufenlose Geschwindigkeitskontrolle) |
 | neben einer Kopf-Halte-Vorrichtung (entweder über eine
Kopfhalte-Stange oder über eine Seil-Befestigung nach oben) bieten wir Ihnen
und Ihrem Pferd ein Maulgatter nach Prof. Schrammel sowie
diverse Maulkeile |
 | ein großes Set an diversen Zahnbehandlungs-, Zahnzangen-
, Zahnhebe - , Zahnkontroll-Instrumenten ist für Ihr Pferd bei uns vorhanden und im Einsatz |
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 | Zahnextraktionen
 | Wir bieten Ihnen Zahnextraktionen vor Ort (falls sinnvoll
und durchführbar) sowie natürlich auch bei uns in der Praxis im
Untersuchungs-Stand oder operativ unter Vollnarkose an.
| eine bei uns
durchgeführte Extraktion von 2 Milchzähnen, die eine
falsche Stellung hatten,
sowie vernähen der offenen Stellen: |
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| zum
Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der
Zurückschaltfläche des Browsers |
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 | Neben Extraktionen, Trepanationen und Wurzelresektionen
bieten wir Ihnen auch nach Absprache jegliche Arten der Kariesbekämpfung und
Zahnsanierungen an.
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hier eine bei uns durchgeführte
Trepanation um einen
einseitigen chronisch-bakteriellen Nasenausfluss zu behandeln
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| zum
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 | Alle konservativen Kolikbehandlungen, auch stationär in der
Praxis
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 | Operative Eingriffe:
 | Kastrationen
- sollten Sie sich für eine Kastration Ihres Hengstes bei
uns interessieren, finden Sie hier schon einmal ein paar
Bilder dazu
-> Kastration
eines Kaltbluts
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| freigelegter
Hoden und Samenstrang |
Abbinden
des Hodens |
Hoden
wird zusätzlich gequetscht und abgetrennt |

Nach dem
Absetzen des Hodens |
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zum
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 | Griffelbeinoperationen
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| zum
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 | chirurgische Wundversorgung |
 | operative Zahnbehandlungen (z.B.: Zahnextraktionen.
Trepanationen, Wurzelresektionen)
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 | Entfernen von equinen Sarkoiden |
 | Nabelbruchoperationen
-> Nabelbruchoperation
eines Stutfohlens
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| zum
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 | Hufkrebs ( Pododermatosis chronica verrucosa s. migrans) |
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 | Fortpflanzungsmedizin
 | Follikelkontrolle per Hand und Ultraschall |
 | Tupferprobenuntersuchungen |
 | Besamungen vor Ort und in der Praxis |
 | Trächtigkeitskontrollen |
 | Fohlenbehandlungen |
 | Abfohlen in der Praxis möglich
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zum
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 | Stutenvorbereitung für Embryotransfer ( in Zusammenarbeit
mit der Uniklinik München) |
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 | Bewegungsapparat:
 | Lahmheitsuntersuchungen |
 | diagnostische Leitungsanästhesien |
 | digitales Röntgen
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| digitaler Röntgenentwickler sowie mobile Röntgenplatten |
mobiles Röntgengerät
incl. Bleischutz für Hände und Schilddrüse |
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 | Thermographie [siehe..], wird
entweder in unseren Praxisräumen
oder bei Ihnen am Stall durchgeführt (weitere Infos auf
Nachfrage), hier ein
paar Beispielbilder:
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zum
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 | digitaler Ultraschall
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| zum
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Zurückschaltfläche des Browsers |
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 | Sehnenuntersuchungen und -behandlungen (PRP - Platelet Rich
Plasmainjektionen, [siehe...] |
 | Gelenksinjektionen |
 | Physiotherapeutische Befundung und Behandlung Ihres
Pferdes in unserer Praxis oder bei Ihnen am Stall |
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 | Nieren- und Harnapparat:
 | - Blutuntersuchungen |
 | - Harnuntersuchungen
 | Schnelltest im Hauslabor |
 | weiterführende Diagnostik im Labor (Fa. Laboklin) |
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 | digitale Ultraschalluntersuchungen von den Nieren und der Harnblase |
 | Bild eines Harnblasen Steins kurz nach der Entfernung aus der Harnblase (Operation wurde in
unserem OP durch Tierarzt Menzel durchgeführt)
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| zum
Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der
Zurückschaltfläche des Browsers |
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 | Atmungsapparat:
 | Untersuchungen in Ruhe und unter Belastung (auch auf dem
praxiseigenen Reitplatz) |
 | endoskopische Untersuchungen (Kehlkopf, Luftsack, Lunge)
Endoskopie
Luftsack (Flash 9 mb)
(öffnet in einem neuen Browserfenster) |
 | Untersuchung der Blutgase sowie ph - Werte aus
arteriellem oder venösen Blut) |
 | Allergie:
 | Diagnose |
 | Behandlung |
 | Hyposensibilisierung |
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 | Lungenspülungen |
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 | Herz- Kreislaufapparat:
 | mobiles EKG |
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 | Stoffwechselerkrankungen
 | Cushing:
- Wir verwenden den besseren ACTH Test aus der
Uniklinik in Hannover mit dem dafür notwendigen Spezialröhrchen.
Diese verhindern einen zu schnellen und unkontrollierten
Abbau von ACTH. Hierdurch erhalten wir bzw. die
Besitzer viel aussagekräftigere
Ergebnisse . . . für weitere Info`s bitte Anfragen via email info@pferde-praxis.com |
 | EMS (equines metaboles Syndrom):
- Den Test (kombinierter Insulin-Glucose Test) bezüglich
EMS führen wir ausschließlich bei uns in der Praxis durch.
Dabei muss das Pferd am Vorabend angeliefert
werden.
Nach einer 12 stündigen Nahrungskarenz werden Nüchtern-Blutwerte
entnommen (Glucose und Insulin) und dann
jeweils nach Gabe von Glucose und Insulin (zuvor genaue
Gewichtskontrolle über die praxisinterne Pferdewaage) über den Venenkatheter erfolgen
alle 5 bzw. 15 Minuten weitere Blutentnahmen bis 3 Stunden nach Beginn
des Tests. . . .
für weitere Info`s bitte Anfragen via email
info@pferde-praxis.com |
 | TRH - Stimulationstest |
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 | Blutuntersuchungen, z.T. in der Praxis
 | Hämatologisches Blutbild (hauseigenes Labor) |
 | Blutchemie (hauseigenes Labor) |
 | Blutgase und Blut-pH (hauseigenes Labor) |
 | weiterführende Diagnostik (Labor Laboklin) |
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 | Entwurmungen [siehe...]
und Impfungen [siehe...] (Turnier-, Freizeit- und
Zuchtpferde). Wenn Sie wünschen, mit Erinnerung an den
nächsten fälligen Termin. |
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| Was ist eine
Thermographie
Die Thermographie beschreibt man als ein bildgebendes
Verfahren. Dabei werden (hier am Körper des Tieres) die Verteilungen der Temperaturen
sichtbar gemacht. Die für das menschliche Auge nicht sichtbare Wärme - Strahlung
wird dabei durch eine Spezialkammera sichtbar gemacht.
In der Medizin kennt man die 5 Entzündungszeichen Rubor (Rötung),
Calor (Überwärmung), Tumor (Schwellung), Dolor (Schmerz), Functio laesa (eingeschränkte
Funktion).
Das bildgebende Verfahren der Wärmebildkamera versucht uns dabei
Informationen zur Überwärmung an Stellen des Körpers zu geben, an denen diese Überwärmung
sonst nicht zu finden ist. Somit kann die Wärmebildkamera ein weiterer
und guter Informationsgeber für diverse Bewegungsprobleme beim Pferd
(oder auch
Kleintier) sein. zurück
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Was ist eine
PRP (= platelet rich plasma) – Sehnenbehandlung ??
= autologes, thrombozytenangereichertes Plasma
Leider wird oft der Sehnenapparat durch Überlastungen
mit daraus resultierenden Verletzungen geschädigt.
Dabei kommt es immer wieder zu Lahmheiten (oft mit wochen-
bis hin zu monatelangen Behandlung sowie Ruhephasen.
Die Zerstörungen oder auch Zerreißungen der Sehnenfasern können
vom Körper oftmals nicht adäquat ersetzt bzw. behoben werden; oft
repariert der Körper dies nur mit den weniger belastbaren
Bindegewebs-Fasern.
Bei der Behandlung mit PRP werden verschiedene
Wachstumsfaktoren aus den Blutplättchen, den sogenannten
Thrombozyten, freigesetzt.
Diese dann stark konzentrierten Thrombozyten haben sich als
hoch wirksame Strategie zur Behandlung von verletzungsbedingten
Sehnenerkrankungen (übrigens auch von diversen anderen
Erkrankungen) erwiesen.
Bevor man sich Gedanken über eine mögliche PRP –
Sehnenbehandlung macht, muss der Tierarzt die Lokalisation und die
Größe des Schadens mit einer Ultraschalluntersuchung feststellen.
[Wir verwenden dabei ein hochmodernes Ultraschallgerät der
Firma Mano-Medical; dabei können wir Ihre Bilder auch speichern und
archivieren]
Die Vorgehensweise bei einer PRP-Sehnenbehandlung ist wie
folgt: Dem Pferd wird unter aseptischen Bedingungen Blut
entnommen.
Die Blutprobe wird in unserem speziell dafür eingerichtetem
Labor aufbereitet, indem wir die Thrombozyten im Blutplasma anreichern
(hohe Zentrifugationen) und speziell zubereiten. Die nun massiv
konzentrierten Thrombozyten müssen innerhalb eines kurzen
Zeitfensters dann gezielt in den Defekt der Sehne injiziert werden.
Durch die zeitnahe Injektion ist die daraus erzielte Wirkung
besonders entzündungshemmend und schmerzstillend.
Die besonderen Wirkungen sind eine besondere Qualität des
neuen Fasergewebes und was wir als sehr entscheidend ansehen, auch
eine Verkürzung der Rekonvaleszenzzeit.
Wir möchten hierbei besonders erwähnen, dass der Vorteil in
dieser Behandlung bei den körpereigenen Wirkstoffen liegt !
Zumeist genügen zwei Injektionen, in besonders günstigen Fällen
kann eine genügen; in schwierigen Fällen können mehrere
Injektionen in den betroffenen Bereich sinnvoll sein.
Sollten Sie nun fragen hierzu haben, wenden Sie sich einfach
via Email an uns ( info@pferde-praxis.com
) zurück
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Dies ist ein wichtiges Thema, da es wirklich
jeden Pferdehalter betrifft. Egal ob ein Pferd als Offenstall- oder
als Boxenpferd gehalten wird, ein einzelnes oder mehrere Pferde
vorhanden sind, Würmer sind immer vorhanden.
Aufgrund unserer heutigen, modernen
Haltungsformen ist es wichtiger denn je zu entwurmen, da die Pferde
zumeist immer die selben Flächen beweiden und keine Wanderungen
(wie z.B, in der Prärie) mehr möglich sind. Oft kommt noch eine zu
hohe Besatzdichte vor (zu viele Tiere auf kleiner Fläche).
Meistens gelangen die Würmer in der „Ei-Form“
mit dem Kot in die Einstreu oder das Gras. Wenn es feucht ist,
klettern sie als „Maden“ an die Spitzen der Grashalme, wo sie
dann von den Pferden wieder oral aufgenommen werden und so in den
Verdauungstrakt gelangen.
Vorkommende Endoparasiten
 | Adulte Bandwürmer (Anoplozephala) |
 | Bandwurmfinnen (Echinococcen) |
 | Lungenwürmer (Dictyocaulus) |
 | Zwergfadenwürmer (Strongyloides) |
 | Magenwürmer (Trichostrongyliden) |
 | Spulwürmer (Askariden) |
 | Pfriemenschwänze (Oxyuren) |
 | Palisadenwürmer |
 | - große Blutwürmer (Strongyliden) |
 | - kleine Blutwürmer (Strongyliden) |
 | Magenwürmer (Habronema) |
 | Magendasseln (Gasterophilus) |
 | Mikrofilarien (Onchocera) zurück |
Die adulten Bandwürmer Anoplocephala
kommen weltweit bei allen Equiden (Pferd, Esel, Maulesel,
Maultier, Zebra) vor. Als wichtiger Zwischenwirt für die
Entwicklung des Bandwurmes ist die Moosmilbe. Das Pferd scheidet die
Bandwurm-Vorstufe mit dem Kot aus, die dann in den Milben binnen ca.
16 Wochen zu einem Zystizerkoid wird. Dieses wird dann vom Pferd
oral aufgenommen. Der Bandwurm führt gerne zu Entzündungen am
Übergang zwischen dem Dünndarm und dem Blinddarm (= Ileozäkal –
Öffnung) ; zumeist werden auch heftige Koliken festgestellt.
Weitere Bandwurmarten ( Echinococcen
) werden oft erst nach dem Tode eines Tieres festgestellt (im
Peritoneum, in der Lunge oder in der Leber, manchmal im Auge). Am
bekanntesten ist die Infektion durch Hundekot.
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Dictyocaulus ist
der weltweit verbreitete und bekannte Lungenwurm von dem zumeist
Esel betroffen sind. Die Weibchen legen Eier in den Bronchien
ab. Die Eier werden hochgehustet, über den Verdauungskanal
ausgeschieden. Die nun schlüpfenden Larven müssen sich zweimal
häuten, bevor sie nach einer oralen Aufnahme durch einen Equiden
wieder infektiös sein können. Die Larven durchbohren die Darmwand
und gelangen über die Lymphgefäße und den Ductus thoracicus in
das Blut und somit zum rechten Herzen. Von hier aus geht’s in die
Lunge in der eine weitere Häutung erfolgt. In den Bronchien erfolgt
die Reifung zum Adulten Stadium. Neben den Eseln sind besonders auch
Fohlen gefährdet. Einschränkend muss man allerdings sagen, dass
die Überwinterung für die Larven im Gras unter unseren
europäischen Bedingungen sehr schwierig ist.
Der Befall mit den Zwergfadenwürmern Strongyloides
westeri geschieht zumeist bei den Saugfohlen (dies ist
der erste Wurm der Fohlen, der durch einen Massenbefall bereits
massive Schäden verursachen kann… erwachsenen Pferden kann der
Zwergfadenwurm aufgrund seiner Winzigkeit nichts anhaben) und bei
Eseln. Die im Kot ausgeschiedenen Eier entwickeln sich zu Larven.
Nach zwei Häutungen können die Larven über unterschiedliche Wege
wieder in das Pferd / den Esel kommen und dort entweder zur
Infektion der Lunge als auch des Verdauungsapperat führen. Falls
sich Stuten während der Trächtigkeit anstecken, können sich die
Saugfohlen (immunitätsbedingt) bis zu 50 Tage (70 Tage) nach der
Geburt durch die getrunkene Milch anstecken. Deshalb sollten Fohlen
bereits im Alter von 10 Tagen die erste Wurmkur bekommen.
Die Magenwürmer Trichostrongylus
axei spiegeln die klassische Weideparasitose wieder.
Leider wird sie nicht sehr oft erkannt. Besonders bei einer
gemeinsamen oder wechselnden Haltung von Schafen oder Rindern sowie
Pferden auf einer Weide oder bei hoher Wild-Besatzdichte kommen sie
vor. Die Trichostrongylus Eier werden mit dem Kot ausgeschieden und
durchlaufen eine zweifache Häutung. Die Larven werden dann wieder
oral aufgenommen.
Die Spulwürmer Parascaris
equorum befallen Pferde relativ häufig (zumeist Fohlen
und jüngere Pferde, auch oft Pferde aus großen Beständen), wobei
die Schädigungen sich zumeist auf den gesamten Organismus
auswirken. Die weiblichen Spulwürmer setzen täglich viele 10.000
Eier ab. Nach einer Häutung werden die Larven vom Pferd wieder oral
aufgenommen. Sie durchdringen die Darmwand und durchlaufen den
sogenannten „Darm – Leber – Blut – Lungenweg“(übrigens
werden auf diesem Weg nicht unbeträchtliche Schäden verursacht !);
in der Lunge erfolgt die zweite Häutung. Danach erreichen sie als
Adulte Form wieder den Dünndarm. Ein zu großer Spulwurmbefall
kann z.B. nach Wurmkur zum Darmverschluss führen.
Die Pfriemschwänze Oxyuris
equi sind ebenfalls weltweit verbreitet und betreffen oft
erwachsene Pferde. Die weiblichen Pfriemenschwänze legen Eier in
der Analregion des Pferdes mit einer gelatineartigen Flüssigkeit
ab, die rasch eintrocknet ; hierdurch verursachen sie bei der
Eiablage einen Juckreiz am After und das Pferd scheuert sich die
Schweifrübe. Nach zwei Häutungen fallen die Larven zu Boden und
werden wieder oral vom Pferd aufgenommen. Im Dickdarm saugen sich
die Larven an der Schleimhaut fest und wachsen dort langsam bis zum
Adulten Wurm heran.
Die Palisadenwürmer Strongylidosen
(=Blutwürmer fast 60 Arten, es gibt grosse und kleine Strongyliden)
sind beim Pferd weltweit sehr häufig vorkommenden. Jedes Pferd
trägt Strongyliden in sich oder hat im laufe seines Lebens eine
solche Infektion durchlaufen. Die adulten Strongyliden leben im
Dickdarm und führen nur dann zu einer Infektion, wenn der
Wurmbefall massiv ist. Die wandernden Larven allerdings können
massive Schäden verursachen (oft durch die Strongylus vulgaris).
Die Larven wandern durch die Darmschleimhaut in die Blutgefäße des
Darmes. Sie ernähren sich vom Blut und schädigt dabei die
Blutgefäße; es kann zu Blut-Gerinnsel Bildungen und
Gefäßverstopfungen kommen.
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Die Magenwürmer Habronemae
werden so bezeichnet, weil sich die Würmer in der
Magenschleimhaut oder der Magenwand festsetzen. Allerdings sind die
Larvenstadien in diversen Organen zu finden. Im Kot ausgeschiedene
Larven werden von Larvenstadien der Stubenfliege oder des
Wadenstechers aufgenommen. In den Fliegen erfolgen dann zwei
Häutungen; diese Larve wandert nun in den Stechapparat der
Fliegenmade. Landet eine Fliege am Pferd, so wandert die Larve der
Habronemae aus dem Stechapparat heraus und kann unterschiedlich das
Pferd infizieren:
 | Wanderung über die Mundschleimhaut in dem
Magen => Magen-Habr. |
 | Fliegen werden abgeschluckt und landen im
Magen mitsamt der Habronemae => Magen-Habr. |
 | an den Nasen sitzende Fliegen bringen
Habronemae in den Atmungsapparat => Lungen-Habr. |
 | auf Wunden sitzende Fliegen => kutane-Habr. |
 | an den Augen Konjunktiven sitzende Fliegen
=> Conjunctivitis granularis |
Die Magendasselfliegen oder Magenbremsen Gasterophilus
spp. sind als eine Myiasis (= Fliegenmadenkrankheit) des
Magen-Darms und der Haut beschrieben, die zumeist durch
Larvenstadien und deren Wanderungen durch den Magen-Darm-Trakt
hervorgerufen wird.Die Magendasseln legen als Insekt
stecknadelkopfgroße, gelbe Eier an den Pferdebeinen ab. Diese
werden von den Pferden oral aufgenommen und die Dasseln wandern als
Larven innerhalb von sechs Wochen in den Magen, wo sie sich
festsaugen. Falls man die gelben Eier gesehen hat gibt man am besten
sechs Wochen danach eine „Plus-Wurmkur“ (Equest Pramox oder
Equimax) denn dann sind alle Larven im Magen angekommen und können
von der Wurmkur erfasst werden.
Beim Befall mit Mikrofilarien Onchocerca
spp. gibt es unterschiedliche Krankheitsbilder wie
Widerrist-oder Nackenbandfisteln, Bugbeulen, Lahmheiten oder die
Augen-Onchozerkose.Man bezeichnet die Erkrankung als eine
Vektorenerkrankung (durch Mücken übertragen). Zwischen den
einzelnen Pferden werden die Mikrofilarien durch Culicoides
Stechmücken übertragen. zurück
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Allgemein gilt folgendes zu beachten:
 | Wir empfehlen alle Pferde eines Bestandes
gleichzeitig zu entwurmen; sonst besteht die Gefahr einer
sofortigen Neuansteckung.
|
 | möglichst 2-5 Tage (ist zwar eine Menge
Arbeit aber sehr sinnvoll) nach der Entwurmung alle Boxen
(Koppeln) gründlich vom Pferdekot befreien. Als gute,
vorbeugende Maßnahmen sind die Weidehygiene, Wechselbeweidung
und jahresweise Nutzung der Flächen als reine Mähwiesen zu
nennen, da die Parasiten im Heu und der Silage nicht überleben
können. MERKE : Boxen evtl. 1x jährlich desinfizieren
|
 | regelmäßiger Wechsel der Entwurmungsmittel
/ Wirkstoffe
|
 | Neuzugänge" sollten zuerst entwurmt
werden (oder schon nachweislich entwurmt kommen; nach 10-14
Tagen sollte eine Kotprobe (siehe Kotprobe) genommen werden. Nur
wenn diese negativ ist, sollte das Pferd in die Herde
aufgenommen werden
|
 | Der höchste Wurmbefall kann oft im
Spätsommer nachgewiesen werden. Gute Hinweise auf den
Würmerstatus oder den Erfolg einer Entwurmung geben
Kotprobenanalysen. Leider kann es durch die ungeregelten
Eiablagezeiten vorkommen, dass in Kotproben keine Wurmeier
gefunden werden, obwohl das Tier Parasiten hat. Wir bieten Ihnen
zu jeder Zeit im Jahr Kotuntersuchungen (entweder eigene oder im
externen Labor) an. Da das Pferd allerdings wie zuvor
beschrieben nicht kontinuierlich alle Wurmeier ausscheidet ist
es uns lieber, wenn Sie uns jeweils Kotproben von 3
aufeinanderfolgenden Tagen pro Pferd bringen.
|
 | Manchmal liest man in schlecht recherchierten
Berichten, dass Pferde nach einer Wurmkurgabe gestorben sind und
dies aufgrund der chemischen Inhaltsstoffe geschehen sei.
Vielmehr richtig ist, dass der Pferde-Körper (in diesen Fällen
meist hochgradig verwurmt) nicht mehr in der Lage war, mit der
Vielzahl an getöteten oder gelähmten Würmer fertig zu werden.
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Hier geben wir Ihnen nun ein mögliches Entwurmungs-Schema als
Gedanken-Anstoß:
Natürlich sind starre Schemen nie 100%ig
durchführbar, sondern müssen immer hinterfragt und den individuellen
Situationen angepasst werden. Auch sind Entwurmungen immer abhängig
von den Ergebnissen der Kotproben, von den Haltungsformen und den
jahreszeitlichen Erfordernissen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns info@pferde-praxis.com
Früher hätten wir Ihnen ein Schema empfohlen, das
Abwechslungen zwischen sogenannten "einfachen" und "stärkeren"
Wurmkuren beinhaltete.
...ALLERDINGS empfehlen wir aufgrund NEUSTER RESISTENZ -
ERKENNTNISSE bei Pyrantel- und Fenbendazol- Präparaten nun
folgendes Schema:
-
Ende Januar/ Anfang Februar, da infektiöse
Dasselfliegeneier noch bis Mitte Dezember im Fell vorhanden sein
können auf jeden Fall mit Ivermectin
Wir jedoch sehen es als viel besser an, gleich noch
gegen die sehr schwer nachzuweisenden Bandwürmer zu behandeln mit den
Präparaten Equest Pramox oder Equimax
-
Zum Weideauftrieb Ende April Anfang Mai mit Ivermectin entwurmen, damit die Pferde „sauber"
auf die Koppel gehen.
-
Die 3te Wurmkur sollte Ende Juli auf der Weide
erfolgen mit Ivermectin
-
Als 4te Wurmkur, Ende Oktober sollte nochmals
eine Wurmkur mit Ivermectin erfolgen
Im FOLGEJAHR empfehlen wir dann einen Wechsel auf ein
Moxidectin Präparat, im DRITTEN JAHR (abhängig von der Kotprobe) könnte
man auf eine
"leichtere" Wurmkur wie Pyrantelembonat wechseln oder erneut
eine Ivermectin Paste das Jahr durch verwenden. zurück
Stuten und Fohlen Entwurmung :
 | Die Stute sollte unmittelbar nach der Geburt
zusätzlich zur Bestandsentwurmung mit einem Ivermectin-Präparat
entwurmt werden. Diese Wirkstoffe gehen auch durch die
Blut-Euter-Schranke, somit ist eine Entwurmung des Neugeborenen
über die Milch möglich. |
 | Das Fohlen sollte zum Zeitpunkt der Fohlenrosse,
also zwischen dem 7.- 9. Lebenstag gegen den Zwergfadenwurm mit
Fenbendazol nach Gewicht entwurmt werden. |
 | Bis zum 3. Lebensmonat sollte das Fohlen alle
14 Tage mit Fenbendazol oder Pyrantelembonat entwurmt werden. |
 | Danach bis zum 8. Lebensmonat alle 4 Wochen mit
Fenbendazol oder Pyrantelembonat. |
 | Absetzer nach dem 8. Lebensmonat werden alle
6-8 Wochen bei Stallhaltung oder alle 4-6 Wochen bei Weidehaltung
entwurmt. |
 | Danach erfolgen weitere Entwurmungen nach dem
Bestandsentwurmungsschema zurück |
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Es gibt eine große Auswahl an zugelassene
Wurmkuren für das Pferd. Die Liste der nun aufgeführten Präparate
hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und will weder eine
Firma besonders hervorheben noch eine andere vergessen. |
| Wirkstoff |
Handelsnamen |
| Fenbendazol |
Panacur ® |
| Pyrantelembonat |
Banminth®, Verminal P-Paste®, Jernadex ®, etc.. |
| Moxidectin |
Equest® |
| Ivermectin |
Ivomec P®, Diapec P Gel®, Eraquell ®, etc… |
| Praziquantel |
Droncit oral 9% ® |
| Ivermectin + Praziquantel |
Equimax ® |
| Moxidectin + Praziquantel |
Equest Pramox ® |
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Vorweg : Die hier beschriebenen Symptome sind
nicht mit den „normalen Grippe-Erkrankungen des Pferdes zu
verwechseln; vielmehr wird nachfolgend die hoch ansteckende Pferde -
Influenza beschrieben:
Hierbei handelt es sich um eine Infektion der
Atemwege (Rötung der Nasenschleimhäute, wässriger Nasen- und
Augenausfluß, trockener harter Husten, Fieber). Oft entsteht nach
einer Infektion mit Sekundären (zusätzlichen) Bakterien ein
gelblich - grünlicher Schleim. Die Übertragung erfolgt durch
Tröpfcheninfektion (Anhusten, Anprusten etc..) . Aufgrund der hohen
Kontagiosität (Ansteckung ) breitet sich die Krankheit sehr schnell
im gesamten Pferdebestand aus (ein Pferd im Stall reicht aus, um den
gesamten Bestand zu infizieren). Deshalb wird empfohlen alle Pferde
eines Bestandes gegen die Pferdeinfluenza zu impfen, denn durch die
Impfungen kann die Infektionen verhindert werden oder zumindest die
klinischen Erkrankungen erheblich gemindert werden.
Aufgrund der stetigen Veränderungen der Viren
sollten Impfstoffe verwenden, die jeweils die aktuellen Virusstämme
enthalten (zB. Impfstoffe wie Duvaxyn IE, Prevacun N, Resequin NN,
Equip F , etc..)
Auf internationalen und nationalen
Reitsport-Turnieren ist die Schutzimpfung gegen die Pferdeinfluenza
seit langem vorgeschrieben und wird vom Turniertierarzt anhand der
hoffentlich korrekt durchgeführten Impfungen und Eintragungen im
Equidenpass kontrolliert.
Impfschema:
 | Erstimpfung (Tag 0) |
 | 2. Impfung nach 42-70 Tagen (14 Tage nach der 2ten Impfung ist
man bereits startberechtigt) |
 | 3. Impfung nach 6 Monaten +/- 21 Tagen |
 | 4. alle weiteren Impfungen erfolgen beim Pferd laut der
Turnierordnung alle |
 | 6 Monate +/- 21 Tage (oder im speziellen Ausnahmefall zB.
Krankheit nach |
 | 7 Monaten +/- 21 Tagen) |
Startberechtigt ist man allerdings erst weitere 7 Tage nach der
Impfung.
 | Zuchtstutenimpfung: Boosterung (Auffrischung) der
Grundimmunisierten Tiere im 9. Trächtigkeitsmonat |
 | Grundimmunisierung der Fohlen erfolgt ab einem Alter von
mindestens 6 Monaten zurück |
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Pferdeherpesviren
Die Herpesviren treten in verschiedenen Formen auf: Für
Impfungen wichtig sind die Herpesstämme EHV-1 und EHV-4.
EHV-1 ist verantwortlich für :
 | 1.Atemwegserkrankungen: Fieber, klarer Nasenausfluss sowie die
Gefahr einer Lungenentzündung mit bakteriellen
Sekundärinfektionen (gelber Nasenausfluss) |
 | 2.Aborte v.a. ab dem 7.Trächtigkeitsmonat oder die Geburt
lebensschwacher Fohlen |
 | 3.Nervenerkrankungen (Enzephalomyelitis): klinische
Erscheinungen reichen von milden Bewegungsstörungen bis hin zur
Lähmung mit Todesfolge |
EHV 4 ist verantwortlich für:
 | milde Atemwegserkrankungen auf den oberen Respirationstrakt beschränkt |
Einmal infizierte Tiere bleiben lebenslang
latente (verborgene) Träger der Viren und können bei einer
Schwächung des Immunsystems oder während anderer Krankheiten
wieder zum Ausbruch gelangen. Man kann davon ausgehen, dass in jedem
Bestand Herpeserreger sind. Die Übertragung erfolgt durch
Tröpfcheninfektion oder bei Aborten auch über Fruchtwasser und
Nachgeburt. Als Virusreservoire werden latent infizierte Pferde
angesehen.
Durch Impfungen werden die Viren (besonders unter
Stresssituationen) eingedämmt und können dadurch nicht so leicht
zu den oben beschriebenen Erkrankungen führen. Die Risiken einer
klinischen Erkrankung werden so minimiert. Herpesimpfstoffe liegen
als Einzelimpfstoff (EHV 1 und/oder EHV 4) oder als
Kombinationsimpfstoff mit Influenzaviren (Resequin NN plus, Cavallon
IR) vor. Auch hier gilt die Empfehlung, dass alle Tier eines
Bestandes geimpft werden sollten!
Impfschema
 | Erstimpfung (Tag 0) |
 | 2. Impfung je nach Impfstoff nach 1-2 Monaten |
 | Wiederholungsimpfungen alle 6. Monate ; in Ausnahmefällen
kann ( EINMALIG ) das Intervall auf maximal 9 Monate
erweitert werden. NICHT richtig ist es, das Impfintervall
grundsätzlich auf 9 Monate auszuweiten. Dies führt
unweigerlich zum Verlust des Impfschutzes. |
 | Erstimpfungen können ab dem 6. Lebensmonat erfolgen. |
Für Züchter wichtig :
Eine individuelle Komplikation der EHV-Infektion
ist der Abort bei tragenden Stuten, der mit oben besprochenen
Impfstoffe aus inaktivierten Pferdeherpesviren bekämpft werden
kann, aber auch mit dem Lebendimpfstoff Prevaccinol(EHV 1).
 | Zuchtstutenimpfung im 4./5. und 7./8. Trächtigkeitsmonat zurück |
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Wundstarrkrampf (Tetanus)
Eine häufig tödlich verlaufende Infektion mit dem
ubiquitär (weltweit) vorkommenden Bakterium „Clostridium tetani „
.
Das Pferd ist im Verhältnis zum Menschen und
anderen Tieren vermehrt gefährdet. Das Tetanus - Toxoid lagert sich
vor allem an den Nervenbahn-Enden an und wandert entlang der
Nervenbahnen langsam aufwärts. Dies führt zu starren Lähmungen. Da
die Therapie einer Infektion sehr schwierig ist und viele Pferde eine
Erkrankung nicht überleben ist eine Prophylaxe unverzichtbar.
Impfschema:
 | Erstimpfung (Tag 0) |
 | 2.Impfung nach 4-8Wochen |
 | 3. Impfung nach 1 Jahr |
 | Wiederholungsimpfungen alle 2 Jahre |
 | Grundimmunisierung Fohlen: 6., 8./9. Lebensmonat |
 | Zuchtstutenimpfung: 9. Trächtigkeitsmonat zurück |
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Tollwut
Nur das vom infizierten Fleischfresser (z.B Fuchs
beisst auf der Weide das Pferd in die Lippe) gebissene Pferd kann
erkranken. Deshalb sollten Pferde in Weidehaltung mit
Tollwutexposition schutzgeimpft werden (allerdings gibt es nur noch
sehr wenige Gebiete in Deutschland, in denen eine Tollwutimpfung
sinnvoll ist) . Eine einzige Impfung pro Jahr genügt. Fohlen können
zu jeder Zeit ab dem abgeschlossenen 4. Lebensmonat in ein
Immunisierungsprogramm aufgenommen werden. Zuchtstuten sollten im 9.
Trächtigkeitsmonat geimpft werden. zurück
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