Tierarztpraxis in Thurmading
Praxis für Pferde- und Kleintiermedizin
24 h Ereichbarkeit

Home ] [ Pferdepraxis ] Kleintierpraxis ] Aktuelles ] Über uns ] Bildergalerie ] Impressum-Links ]

Pferdepraxis

Marcus Menzel
Tierarzt
Zusatzbezeichnung:
-
Betreuung von Pferdesportveranstaltungen
sonstige Qualifikationen:
- Ausstellung  von Equidenpässen

Thurmading 2
84568 Pleiskirchen
Tel: 08728 445
Handy:
Menzel: 0171 6990011
Osl: 0171 6990043

E-Mail:
info@pferde-praxis.com

Kleintiersprechstunde
nach individueller Absprache

Wir behandeln Ihr Pferd bei Ihnen im Stall oder sie kommen zu uns in die pferdegerecht ausgestatteten Praxisräume in Thurmading.
Untersuchungsraum
Untersuchungsstand
Waage
Narkose- und Aufwachraum
Narkose- und Aufwachraum Narkose- und Aufwachraum
Operationssaal mit Inhalationsnarkosemöglichkeit
Operationssaal mit Inhalationsnarkosemöglichkeit Operationssaal mit Inhalationsnarkosemöglichkeit
5 Pferdeboxen zur stationären Aufnahme
Unser Hänger steht Ihnen zum Ausleihen zur Verfügung

Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten:

Ankaufs- und Verkaufsuntersuchungen
Augenuntersuchungen
Computergestützte Rationsberechnung für Ihr Pferd
Zahnmedizin
Alle konservativen Kolikbehandlungen, auch stationär in der Praxis
Operative Eingriffe
Fortpflanzungsmedizin
Bewegungsapparat
Nieren- und Harnapparat
Atmungsapparat
Herz- Kreislaufapparat
Stoffwechselerkrankungen
Blutuntersuchungen, z.T. in der Praxis
Entwurmungen und Impfungen

Ankaufs- und Verkaufsuntersuchungen
Augenuntersuchungen
Computergestützte Rationsberechnung:
Wir bieten Ihnen folgende Möglichkeiten an:
Überprüfung Ihrer bisherigen Fütterung
Berechnung von individuellen und leistungsstandbezogenen, optimalen Futterkombinationen für Ihr(e) Pferd(e)
unser Ziel ist es NICHT, Stallbesitzer und Einsteller gegeneinander aufzubringen, sondern zum Wohle der Tiere eine möglichst optimale Situation in der Fütterung herbeizuführen.
Eine Betreuung eines gesamten Stalles über das Jahr hinweg ist jederzeit möglich ... fragen Sie einfach nach
E-mail: info@pferde-praxis.com
hier können Sie sich den Fragebogen herunterladen: Computergestützte Rationsberechnung Pferd (PDF 28 kb)

zurück zur Übersicht
zum Seitenanfang

Zahnmedizin:
Bitte Merken Sie sich folgendes für die Gesunderhaltung Ihres Pferdes : Jährliche Kontrollen der Zähne Ihres Pferdes kann Ihnen viel Geld sparen. NUR ein zahngesundes Pferd kann das Futter auch so zermahlen, dass es im Darmkanal optimal verdaut und aufgeschlossen werden kann
  
Zahnuntersuchungen
Wir verwenden ab sofort das "Tierärztliche Untersuchungsprotokoll Zahnbehandlung PFERD" um den aktuellen Zahnstatus Ihres Pferdes zu dokumentieren und die Entwicklungen nach Zahnbehandlungen nachvollziehen zu können.
Wir bieten Ihnen folgende Untersuchungen an:
a) regelmäßige jährliche Kontrolluntersuchungen
b) Untersuchungen aufgrund folgender Gründe:
Probleme bei der Futteraufnahme
Futter kann auf einer oder beiden Maulseiten nicht gekaut werden
Futter fällt dem Pferd ganz oder teilweise heraus oder das Pferd hat "Wurst oder Kugelähnliche Anschoppungen" von Futter im Maulbereich
Das Pferd zeigt ungewöhnliche Verdickungen am Ober- oder Unterkiefer mit oder ohne Schmerzhaftigkeit sowie mit oder ohne Flüssigkeitsaustritt
ungewöhnlicher, eitriger, stinkender Geruch aus dem Maul oder der Nase
"wackelnde" Zähne (Zahnkappen im Zahnwechsel [junges Pferd]) oder lose Zähne bei alten Pferden (oft sind für den Besitzer nur lose Schneidezähne sichtbar)
Zahnbehandlung
-> OP Zahnbehandlung Pferd
Sedierung sediertes Pferd Einsetzen des Maulgatters Maulgatter
Sedierung sediertes Pferd Einsetzen des Maulgatters Maulgatter
Pferdemaul Pferdemaul
Pferdemaul Pferdemaul
Wir verwenden neben allseits bekannten Hand-Zahnraspeln auch elektrische Raspeln neuster Bauweise (kleinere Raspelköpfe, flexende Köpfe, keine Stromversorgung der Raspel [wird nur über eine Welle angetrieben], stufenlose Geschwindigkeitskontrolle)
neben einer Kopf-Halte-Vorrichtung (entweder über eine Kopfhalte-Stange oder über eine Seil-Befestigung nach oben) bieten wir Ihnen und Ihrem Pferd ein Maulgatter nach Prof. Schrammel sowie diverse Maulkeile
ein großes Set an diversen Zahnbehandlungs-, Zahnzangen- , Zahnhebe - , Zahnkontroll-Instrumenten ist für Ihr Pferd bei uns vorhanden und im Einsatz
Zahnextraktionen
Wir bieten Ihnen Zahnextraktionen vor Ort (falls sinnvoll und durchführbar) sowie natürlich auch bei uns in der Praxis im Untersuchungs-Stand oder operativ unter Vollnarkose an.
eine bei uns durchgeführte Extraktion von 2 Milchzähnen, die eine falsche Stellung hatten, sowie vernähen der offenen Stellen: Milchzahnextraktion
zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers
Neben Extraktionen, Trepanationen und Wurzelresektionen bieten wir Ihnen auch nach Absprache jegliche Arten der Kariesbekämpfung und Zahnsanierungen an.
hier eine bei uns durchgeführte Trepanation um einen einseitigen chronisch-bakteriellen Nasenausfluss zu behandeln
Trepanation Trepanation
zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers

zurück zur Übersicht
zum Seitenanfang

Alle konservativen Kolikbehandlungen, auch stationär in der Praxis
Operative Eingriffe:
Kastrationen
- sollten Sie sich für eine Kastration Ihres Hengstes bei uns interessieren, finden Sie hier schon einmal ein paar Bilder dazu
-> Kastration eines Kaltbluts
Kastration Kastration Kastration
freigelegter Hoden und Samenstrang Abbinden des Hodens Hoden wird zusätzlich gequetscht und abgetrennt
Kastration
Nach dem Absetzen des Hodens
Kastration zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers
Griffelbeinoperationen
Griffelbein - OP Griffelbein - OP Griffelbein - OP
zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers
chirurgische Wundversorgung
operative Zahnbehandlungen (z.B.: Zahnextraktionen. Trepanationen, Wurzelresektionen)
Trepanation Backenzahn Trepanation Backenzahn Trepanation Backenzahn Trepanation Backenzahn
Trepanation Backenzahn Trepanation Backenzahn Trepanation Backenzahn Trepanation Backenzahn
Trepanation Backenzahn Trepanation Backenzahn Trepanation Backenzahn zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers
Entfernen von equinen Sarkoiden
Nabelbruchoperationen
-> Nabelbruchoperation eines Stutfohlens
Nabelbruch Fohlen 12 Wochen Nabelbruch Fohlen 12 Wochen Nabelbruch Fohlen 12 Wochen
zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers
Hufkrebs ( Pododermatosis chronica verrucosa s. migrans)

zurück zur Übersicht
zum Seitenanfang

Fortpflanzungsmedizin
Follikelkontrolle per Hand und Ultraschall
Tupferprobenuntersuchungen
Besamungen vor Ort und in der Praxis
Trächtigkeitskontrollen
Fohlenbehandlungen
Abfohlen in der Praxis möglich
Geburt eines Fohlens Geburt eines Fohlens Geburt eines Fohlens Geburt eines Fohlens
Geburt eines Fohlens Geburt eines Fohlens zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers
Stutenvorbereitung für Embryotransfer ( in Zusammenarbeit mit der Uniklinik München)

zurück zur Übersicht
zum Seitenanfang

Bewegungsapparat:
Lahmheitsuntersuchungen
diagnostische Leitungsanästhesien
digitales Röntgen
digitaler Röntgenentwickler sowie mobile Röntgenplatten mobiles Röntgengerät
digitaler Röntgenentwickler sowie mobile Röntgenplatten mobiles Röntgengerät incl. Bleischutz für Hände und Schilddrüse
Thermographie [siehe..], wird entweder in unseren Praxisräumen oder bei Ihnen am Stall durchgeführt (weitere Infos auf Nachfrage), hier ein paar Beispielbilder:
Halswirbelsaeule Ellenbogengelenk rechts Schultergelenk rechts
Schultermuskulatur links Ruecken-Lendenwirbelsaeule Knie links
Huefte links zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers
hinten links aussen Huf hohle Wand-Sehne Huf vorne
entzuendetes Ueberbein vorne rechts innen Vorderfusswurzelgelenk links Fesselkopf-Gleichbein rechts innen
digitaler Ultraschall
Pferde - Ovar mit Follikeln Sehne am Vorderfuß rechts
zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers
Sehnenuntersuchungen und -behandlungen (PRP - Platelet Rich Plasmainjektionen, [siehe...]
Gelenksinjektionen
Physiotherapeutische Befundung und Behandlung Ihres Pferdes in unserer Praxis oder bei Ihnen am Stall

zurück zur Übersicht
zum Seitenanfang

Nieren- und Harnapparat:
- Blutuntersuchungen
- Harnuntersuchungen
Schnelltest im Hauslabor
weiterführende Diagnostik im Labor (Fa. Laboklin)
digitale Ultraschalluntersuchungen von den Nieren und der Harnblase
Bild eines Harnblasen Steins kurz nach der Entfernung aus der Harnblase (Operation wurde in unserem OP durch Tierarzt Menzel durchgeführt)
Harnblasenstein Harnblasenstein Harnblasenstein Harnblasenstein
zum Vergrößern auf die Bilder klicken, zurück mit der Zurückschaltfläche des Browsers

zurück zur Übersicht
zum Seitenanfang

Atmungsapparat:
Untersuchungen in Ruhe und unter Belastung (auch auf dem praxiseigenen Reitplatz)
endoskopische Untersuchungen (Kehlkopf, Luftsack, Lunge)
Endoskopie Luftsack (Flash 9 mb)
(öffnet in einem neuen Browserfenster)
Untersuchung der Blutgase sowie ph - Werte aus arteriellem oder venösen Blut)
Allergie:
Diagnose
Behandlung
Hyposensibilisierung
Lungenspülungen
Herz- Kreislaufapparat:
mobiles EKG
Stoffwechselerkrankungen
Cushing:
- Wir verwenden den besseren ACTH Test aus der Uniklinik in Hannover mit dem dafür notwendigen Spezialröhrchen. Diese verhindern einen zu schnellen und unkontrollierten Abbau von ACTH. Hierdurch erhalten wir bzw. die Besitzer viel aussagekräftigere Ergebnisse  . . . für weitere Info`s bitte  Anfragen via email info@pferde-praxis.com
EMS (equines metaboles Syndrom):
- Den Test (kombinierter Insulin-Glucose Test) bezüglich EMS führen wir ausschließlich bei uns in der Praxis durch.
Dabei muss das Pferd am Vorabend angeliefert werden.
Nach einer 12 stündigen Nahrungskarenz werden Nüchtern-Blutwerte entnommen (Glucose und Insulin) und dann jeweils nach Gabe von Glucose und Insulin (zuvor genaue Gewichtskontrolle über die praxisinterne Pferdewaage) über den Venenkatheter erfolgen alle 5 bzw. 15 Minuten weitere Blutentnahmen bis 3 Stunden nach Beginn des Tests. . . . 
für weitere Info`s bitte Anfragen via email
info@pferde-praxis.com
TRH - Stimulationstest

zurück zur Übersicht
zum Seitenanfang

Blutuntersuchungen, z.T. in der Praxis
Hämatologisches Blutbild (hauseigenes Labor)
Blutchemie (hauseigenes Labor)
Blutgase und Blut-pH (hauseigenes Labor)
weiterführende Diagnostik (Labor Laboklin)
Blutgas-Analysegerät Blut-Serologie Haematologisches Gerät
Entwurmungen [siehe...] und Impfungen [siehe...] (Turnier-, Freizeit- und Zuchtpferde). Wenn Sie wünschen, mit Erinnerung an den nächsten fälligen Termin. 

zurück zur Übersicht
zum Seitenanfang

Was ist eine

Thermographie

Die Thermographie beschreibt man als ein bildgebendes Verfahren. Dabei werden (hier am Körper des Tieres) die Verteilungen der Temperaturen sichtbar gemacht. Die für das menschliche Auge nicht sichtbare Wärme - Strahlung wird dabei durch eine Spezialkammera sichtbar gemacht.

In der Medizin kennt man die 5 Entzündungszeichen Rubor (Rötung), Calor (Überwärmung), Tumor (Schwellung), Dolor (Schmerz), Functio laesa (eingeschränkte Funktion).

Das bildgebende Verfahren der Wärmebildkamera versucht uns dabei Informationen zur Überwärmung an Stellen des Körpers zu geben, an denen diese Überwärmung sonst nicht zu finden ist. Somit kann die Wärmebildkamera ein weiterer und guter Informationsgeber für diverse Bewegungsprobleme beim Pferd (oder auch Kleintier) sein. zurück

zum Seitenanfang

Was ist eine

PRP (= platelet rich plasma) – Sehnenbehandlung ??
= autologes, thrombozytenangereichertes Plasma

Leider wird  oft der Sehnenapparat durch Überlastungen mit daraus resultierenden Verletzungen geschädigt.
Dabei kommt es immer wieder zu Lahmheiten (oft mit wochen- bis hin zu monatelangen Behandlung sowie Ruhephasen.

Die Zerstörungen oder auch Zerreißungen der Sehnenfasern können vom Körper oftmals nicht adäquat ersetzt bzw. behoben werden; oft repariert der Körper dies nur mit den weniger belastbaren Bindegewebs-Fasern.

Bei der Behandlung mit PRP werden verschiedene Wachstumsfaktoren aus den Blutplättchen, den sogenannten Thrombozyten, freigesetzt.
Diese dann stark konzentrierten Thrombozyten haben sich als hoch wirksame Strategie zur Behandlung von verletzungsbedingten Sehnenerkrankungen (übrigens auch von diversen anderen Erkrankungen) erwiesen.

Bevor man sich Gedanken über eine mögliche PRP – Sehnenbehandlung macht, muss der Tierarzt die Lokalisation und die Größe des Schadens mit einer Ultraschalluntersuchung feststellen.
[Wir verwenden dabei ein hochmodernes Ultraschallgerät der Firma Mano-Medical; dabei können wir Ihre Bilder auch speichern und archivieren]

Die Vorgehensweise bei einer PRP-Sehnenbehandlung ist wie folgt: Dem Pferd wird unter aseptischen Bedingungen Blut entnommen.

Die Blutprobe wird in unserem speziell dafür eingerichtetem Labor aufbereitet, indem wir die Thrombozyten im Blutplasma anreichern (hohe Zentrifugationen) und speziell zubereiten. Die nun massiv konzentrierten Thrombozyten müssen innerhalb eines kurzen Zeitfensters dann gezielt in den Defekt der Sehne injiziert werden.

Durch die zeitnahe Injektion ist die daraus erzielte Wirkung besonders entzündungshemmend und schmerzstillend.

Die besonderen Wirkungen sind eine besondere Qualität des neuen Fasergewebes und was wir als sehr entscheidend ansehen, auch eine Verkürzung der Rekonvaleszenzzeit.

Wir möchten hierbei besonders erwähnen, dass der Vorteil in dieser Behandlung bei den körpereigenen Wirkstoffen liegt !

Zumeist genügen zwei Injektionen, in besonders günstigen Fällen kann eine genügen; in schwierigen Fällen können mehrere Injektionen in den betroffenen Bereich sinnvoll sein.

Sollten Sie nun fragen hierzu haben, wenden Sie sich einfach via Email an uns  ( info@pferde-praxis.com ) zurück

zum Seitenanfang

Parasitenbekämpfung beim Pferd

Dies ist ein wichtiges Thema, da es wirklich jeden Pferdehalter betrifft. Egal ob ein Pferd als Offenstall- oder als Boxenpferd gehalten wird, ein einzelnes oder mehrere Pferde vorhanden sind, Würmer sind immer vorhanden.

Aufgrund unserer heutigen, modernen Haltungsformen ist es wichtiger denn je zu entwurmen, da die Pferde zumeist immer die selben Flächen beweiden und keine Wanderungen (wie z.B, in der Prärie) mehr möglich sind. Oft kommt noch eine zu hohe Besatzdichte vor (zu viele Tiere auf kleiner Fläche).

Meistens gelangen die Würmer in der „Ei-Form“ mit dem Kot in die Einstreu oder das Gras. Wenn es feucht ist, klettern sie als „Maden“ an die Spitzen der Grashalme, wo sie dann von den Pferden wieder oral aufgenommen werden und so in den Verdauungstrakt gelangen.

Vorkommende Endoparasiten

Adulte Bandwürmer (Anoplozephala)
Bandwurmfinnen (Echinococcen)
Lungenwürmer (Dictyocaulus)
Zwergfadenwürmer (Strongyloides)
Magenwürmer (Trichostrongyliden)
Spulwürmer (Askariden)
Pfriemenschwänze (Oxyuren)
Palisadenwürmer
- große Blutwürmer (Strongyliden)
- kleine Blutwürmer (Strongyliden)
Magenwürmer (Habronema)
Magendasseln (Gasterophilus)
Mikrofilarien (Onchocera)   zurück

Die adulten Bandwürmer Anoplocephala kommen weltweit bei allen Equiden (Pferd, Esel, Maulesel, Maultier, Zebra) vor. Als wichtiger Zwischenwirt für die Entwicklung des Bandwurmes ist die Moosmilbe. Das Pferd scheidet die Bandwurm-Vorstufe mit dem Kot aus, die dann in den Milben binnen ca. 16 Wochen zu einem Zystizerkoid wird. Dieses wird dann vom Pferd oral aufgenommen. Der Bandwurm führt gerne zu Entzündungen am Übergang zwischen dem Dünndarm und dem Blinddarm (= Ileozäkal – Öffnung) ; zumeist werden auch heftige Koliken festgestellt.

Weitere Bandwurmarten ( Echinococcen ) werden oft erst nach dem Tode eines Tieres festgestellt (im Peritoneum, in der Lunge oder in der Leber, manchmal im Auge). Am bekanntesten ist die Infektion durch Hundekot.

zum Seitenanfang

Dictyocaulus ist der weltweit verbreitete und bekannte Lungenwurm von dem zumeist Esel betroffen sind. Die Weibchen legen Eier in den Bronchien ab. Die Eier werden hochgehustet, über den Verdauungskanal ausgeschieden. Die nun schlüpfenden Larven müssen sich zweimal häuten, bevor sie nach einer oralen Aufnahme durch einen Equiden wieder infektiös sein können. Die Larven durchbohren die Darmwand und gelangen über die Lymphgefäße und den Ductus thoracicus in das Blut und somit zum rechten Herzen. Von hier aus geht’s in die Lunge in der eine weitere Häutung erfolgt. In den Bronchien erfolgt die Reifung zum Adulten Stadium. Neben den Eseln sind besonders auch Fohlen gefährdet. Einschränkend muss man allerdings sagen, dass die Überwinterung für die Larven im Gras unter unseren europäischen Bedingungen sehr schwierig ist.

Der Befall mit den Zwergfadenwürmern Strongyloides westeri geschieht zumeist bei den Saugfohlen (dies ist der erste Wurm der Fohlen, der durch einen Massenbefall bereits massive Schäden verursachen kann… erwachsenen Pferden kann der Zwergfadenwurm aufgrund seiner Winzigkeit nichts anhaben) und bei Eseln. Die im Kot ausgeschiedenen Eier entwickeln sich zu Larven. Nach zwei Häutungen können die Larven über unterschiedliche Wege wieder in das Pferd / den Esel kommen und dort entweder zur Infektion der Lunge als auch des Verdauungsapperat führen. Falls sich Stuten während der Trächtigkeit anstecken, können sich die Saugfohlen (immunitätsbedingt) bis zu 50 Tage (70 Tage) nach der Geburt durch die getrunkene Milch anstecken. Deshalb sollten Fohlen bereits im Alter von 10 Tagen die erste Wurmkur bekommen.

Die Magenwürmer Trichostrongylus axei spiegeln die klassische Weideparasitose wieder. Leider wird sie nicht sehr oft erkannt. Besonders bei einer gemeinsamen oder wechselnden Haltung von Schafen oder Rindern sowie Pferden auf einer Weide oder bei hoher Wild-Besatzdichte kommen sie vor. Die Trichostrongylus Eier werden mit dem Kot ausgeschieden und durchlaufen eine zweifache Häutung. Die Larven werden dann wieder oral aufgenommen.

Die Spulwürmer Parascaris equorum befallen Pferde relativ häufig (zumeist Fohlen und jüngere Pferde, auch oft Pferde aus großen Beständen), wobei die Schädigungen sich zumeist auf den gesamten Organismus auswirken. Die weiblichen Spulwürmer setzen täglich viele 10.000 Eier ab. Nach einer Häutung werden die Larven vom Pferd wieder oral aufgenommen. Sie durchdringen die Darmwand und durchlaufen den sogenannten „Darm – Leber – Blut – Lungenweg“(übrigens werden auf diesem Weg nicht unbeträchtliche Schäden verursacht !); in der Lunge erfolgt die zweite Häutung. Danach erreichen sie als Adulte Form wieder den Dünndarm. Ein zu großer Spulwurmbefall kann z.B. nach Wurmkur zum Darmverschluss führen.

Die Pfriemschwänze Oxyuris equi sind ebenfalls weltweit verbreitet und betreffen oft erwachsene Pferde. Die weiblichen Pfriemenschwänze legen Eier in der Analregion des Pferdes mit einer gelatineartigen Flüssigkeit ab, die rasch eintrocknet ; hierdurch verursachen sie bei der Eiablage einen Juckreiz am After und das Pferd scheuert sich die Schweifrübe. Nach zwei Häutungen fallen die Larven zu Boden und werden wieder oral vom Pferd aufgenommen. Im Dickdarm saugen sich die Larven an der Schleimhaut fest und wachsen dort langsam bis zum Adulten Wurm heran.

Die Palisadenwürmer Strongylidosen (=Blutwürmer fast 60 Arten, es gibt grosse und kleine Strongyliden) sind beim Pferd weltweit sehr häufig vorkommenden. Jedes Pferd trägt Strongyliden in sich oder hat im laufe seines Lebens eine solche Infektion durchlaufen. Die adulten Strongyliden leben im Dickdarm und führen nur dann zu einer Infektion, wenn der Wurmbefall massiv ist. Die wandernden Larven allerdings können massive Schäden verursachen (oft durch die Strongylus vulgaris). Die Larven wandern durch die Darmschleimhaut in die Blutgefäße des Darmes. Sie ernähren sich vom Blut und schädigt dabei die Blutgefäße; es kann zu Blut-Gerinnsel Bildungen und Gefäßverstopfungen kommen.

zum Seitenanfang

Die Magenwürmer Habronemae werden so bezeichnet, weil sich die Würmer in der Magenschleimhaut oder der Magenwand festsetzen. Allerdings sind die Larvenstadien in diversen Organen zu finden. Im Kot ausgeschiedene Larven werden von Larvenstadien der Stubenfliege oder des Wadenstechers aufgenommen. In den Fliegen erfolgen dann zwei Häutungen; diese Larve wandert nun in den Stechapparat der Fliegenmade. Landet eine Fliege am Pferd, so wandert die Larve der Habronemae aus dem Stechapparat heraus und kann unterschiedlich das Pferd infizieren:

Wanderung über die Mundschleimhaut in dem Magen => Magen-Habr.
Fliegen werden abgeschluckt und landen im Magen mitsamt der Habronemae => Magen-Habr.
an den Nasen sitzende Fliegen bringen Habronemae in den Atmungsapparat => Lungen-Habr.
auf Wunden sitzende Fliegen => kutane-Habr.
an den Augen Konjunktiven sitzende Fliegen => Conjunctivitis granularis

Die Magendasselfliegen oder Magenbremsen Gasterophilus spp. sind als eine Myiasis (= Fliegenmadenkrankheit) des Magen-Darms und der Haut beschrieben, die zumeist durch Larvenstadien und deren Wanderungen durch den Magen-Darm-Trakt hervorgerufen wird.Die Magendasseln legen als Insekt stecknadelkopfgroße, gelbe Eier an den Pferdebeinen ab. Diese werden von den Pferden oral aufgenommen und die Dasseln wandern als Larven innerhalb von sechs Wochen in den Magen, wo sie sich festsaugen. Falls man die gelben Eier gesehen hat gibt man am besten sechs Wochen danach eine „Plus-Wurmkur“ (Equest Pramox oder Equimax) denn dann sind alle Larven im Magen angekommen und können von der Wurmkur erfasst werden.

Beim Befall mit Mikrofilarien Onchocerca spp. gibt es unterschiedliche Krankheitsbilder wie Widerrist-oder Nackenbandfisteln, Bugbeulen, Lahmheiten oder die Augen-Onchozerkose.Man bezeichnet die Erkrankung als eine Vektorenerkrankung (durch Mücken übertragen). Zwischen den einzelnen Pferden werden die Mikrofilarien durch Culicoides Stechmücken übertragen. zurück

zum Seitenanfang

Entwurmungsschema:

Allgemein gilt folgendes zu beachten:

Wir empfehlen alle Pferde eines Bestandes gleichzeitig zu entwurmen; sonst besteht die Gefahr einer sofortigen Neuansteckung.
 
möglichst 2-5 Tage (ist zwar eine Menge Arbeit aber sehr sinnvoll) nach der Entwurmung alle Boxen (Koppeln) gründlich vom Pferdekot befreien. Als gute, vorbeugende Maßnahmen sind die Weidehygiene, Wechselbeweidung und jahresweise Nutzung der Flächen als reine Mähwiesen zu nennen, da die Parasiten im Heu und der Silage nicht überleben können. MERKE : Boxen evtl. 1x jährlich desinfizieren
 
regelmäßiger Wechsel der Entwurmungsmittel / Wirkstoffe
 
Neuzugänge" sollten zuerst entwurmt werden (oder schon nachweislich entwurmt kommen; nach 10-14 Tagen sollte eine Kotprobe (siehe Kotprobe) genommen werden. Nur wenn diese negativ ist, sollte das Pferd in die Herde aufgenommen werden
 
Der höchste Wurmbefall kann oft im Spätsommer nachgewiesen werden. Gute Hinweise auf den Würmerstatus oder den Erfolg einer Entwurmung geben Kotprobenanalysen. Leider kann es durch die ungeregelten Eiablagezeiten vorkommen, dass in Kotproben keine Wurmeier gefunden werden, obwohl das Tier Parasiten hat. Wir bieten Ihnen zu jeder Zeit im Jahr Kotuntersuchungen (entweder eigene oder im externen Labor) an. Da das Pferd allerdings wie zuvor beschrieben nicht kontinuierlich alle Wurmeier ausscheidet ist es uns lieber, wenn Sie uns jeweils Kotproben von 3 aufeinanderfolgenden Tagen pro Pferd bringen.
 
Manchmal liest man in schlecht recherchierten Berichten, dass Pferde nach einer Wurmkurgabe gestorben sind und dies aufgrund der chemischen Inhaltsstoffe geschehen sei. Vielmehr richtig ist, dass der Pferde-Körper (in diesen Fällen meist hochgradig verwurmt) nicht mehr in der Lage war, mit der Vielzahl an getöteten oder gelähmten Würmer fertig zu werden. zurück

zum Seitenanfang

Hier geben wir Ihnen nun ein mögliches Entwurmungs-Schema als Gedanken-Anstoß:

Natürlich sind starre Schemen nie 100%ig durchführbar, sondern müssen immer hinterfragt und den individuellen Situationen angepasst werden. Auch sind Entwurmungen immer abhängig von den Ergebnissen der Kotproben, von den Haltungsformen und den jahreszeitlichen Erfordernissen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns info@pferde-praxis.com

Früher hätten wir Ihnen ein Schema empfohlen, das Abwechslungen zwischen sogenannten "einfachen" und "stärkeren" Wurmkuren beinhaltete.

...ALLERDINGS empfehlen wir aufgrund NEUSTER RESISTENZ - ERKENNTNISSE bei Pyrantel- und Fenbendazol- Präparaten  nun folgendes Schema:

  1. Ende Januar/ Anfang Februar, da infektiöse Dasselfliegeneier noch bis Mitte Dezember im Fell vorhanden sein können auf jeden Fall mit Ivermectin
    Wir jedoch sehen es als viel besser an, gleich noch gegen die sehr schwer nachzuweisenden Bandwürmer zu behandeln mit den Präparaten Equest Pramox oder Equimax
     

  2. Zum Weideauftrieb Ende April Anfang Mai mit Ivermectin entwurmen, damit die Pferde „sauber" auf die Koppel gehen.
     

  3. Die 3te Wurmkur sollte Ende Juli auf der Weide erfolgen mit Ivermectin
     

  4. Als 4te Wurmkur, Ende Oktober sollte nochmals eine Wurmkur mit Ivermectin erfolgen

Im FOLGEJAHR empfehlen wir dann einen Wechsel auf ein Moxidectin Präparat, im DRITTEN JAHR (abhängig von der Kotprobe) könnte man auf eine "leichtere" Wurmkur wie Pyrantelembonat wechseln oder erneut eine Ivermectin Paste das Jahr durch verwenden.  zurück

Stuten und Fohlen Entwurmung :

Die Stute sollte unmittelbar nach der Geburt zusätzlich zur Bestandsentwurmung mit einem Ivermectin-Präparat entwurmt werden. Diese Wirkstoffe gehen auch durch die Blut-Euter-Schranke, somit ist eine Entwurmung des Neugeborenen über die Milch möglich.
Das Fohlen sollte zum Zeitpunkt der Fohlenrosse, also zwischen dem 7.- 9. Lebenstag gegen den Zwergfadenwurm mit Fenbendazol nach Gewicht entwurmt werden.
Bis zum 3. Lebensmonat sollte das Fohlen alle 14 Tage mit Fenbendazol oder Pyrantelembonat entwurmt werden.
Danach bis zum 8. Lebensmonat alle 4 Wochen mit Fenbendazol oder Pyrantelembonat.
Absetzer nach dem 8. Lebensmonat werden alle 6-8 Wochen bei Stallhaltung oder alle 4-6 Wochen bei Weidehaltung entwurmt.
Danach erfolgen weitere Entwurmungen nach dem Bestandsentwurmungsschema  zurück
 

Es gibt eine große Auswahl an zugelassene Wurmkuren für das Pferd. Die Liste der nun aufgeführten Präparate hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und will weder eine Firma besonders hervorheben noch eine andere vergessen.

Wirkstoff Handelsnamen
Fenbendazol Panacur ®
Pyrantelembonat Banminth®, Verminal P-Paste®, Jernadex ®, etc..
Moxidectin Equest®
Ivermectin Ivomec P®, Diapec P Gel®, Eraquell ®, etc…
Praziquantel Droncit oral 9% ®
Ivermectin + Praziquantel Equimax ®
Moxidectin + Praziquantel Equest Pramox ®
zum Seitenanfang

Pferdeinfluenza

Vorweg : Die hier beschriebenen Symptome sind nicht mit den „normalen Grippe-Erkrankungen des Pferdes zu verwechseln; vielmehr wird nachfolgend die hoch ansteckende Pferde - Influenza beschrieben:

Hierbei handelt es sich um eine Infektion der Atemwege (Rötung der Nasenschleimhäute, wässriger Nasen- und Augenausfluß, trockener harter Husten, Fieber). Oft entsteht nach einer Infektion mit Sekundären (zusätzlichen) Bakterien ein gelblich - grünlicher Schleim. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (Anhusten, Anprusten etc..) . Aufgrund der hohen Kontagiosität (Ansteckung ) breitet sich die Krankheit sehr schnell im gesamten Pferdebestand aus (ein Pferd im Stall reicht aus, um den gesamten Bestand zu infizieren). Deshalb wird empfohlen alle Pferde eines Bestandes gegen die Pferdeinfluenza zu impfen, denn durch die Impfungen kann die Infektionen verhindert werden oder zumindest die klinischen Erkrankungen erheblich gemindert werden.

Aufgrund der stetigen Veränderungen der Viren sollten Impfstoffe verwenden, die jeweils die aktuellen Virusstämme enthalten (zB. Impfstoffe wie Duvaxyn IE, Prevacun N, Resequin NN, Equip F , etc..)

Auf internationalen und nationalen Reitsport-Turnieren ist die Schutzimpfung gegen die Pferdeinfluenza seit langem vorgeschrieben und wird vom Turniertierarzt anhand der hoffentlich korrekt durchgeführten Impfungen und Eintragungen im Equidenpass kontrolliert.

Impfschema:

Erstimpfung (Tag 0)
2. Impfung nach 42-70 Tagen (14 Tage nach der 2ten Impfung ist man bereits startberechtigt)
3. Impfung nach 6 Monaten +/- 21 Tagen
4. alle weiteren Impfungen erfolgen beim Pferd laut der Turnierordnung alle
6 Monate +/- 21 Tage (oder im speziellen Ausnahmefall zB. Krankheit nach
7 Monaten +/- 21 Tagen)

Startberechtigt ist man allerdings erst weitere 7 Tage nach der Impfung.

Zuchtstutenimpfung: Boosterung (Auffrischung) der Grundimmunisierten Tiere im 9. Trächtigkeitsmonat
Grundimmunisierung der Fohlen erfolgt ab einem Alter von mindestens 6 Monaten  zurück

zum Seitenanfang

Pferdeherpesviren

Die Herpesviren treten in verschiedenen Formen auf: Für Impfungen wichtig sind die Herpesstämme EHV-1 und EHV-4.

EHV-1 ist verantwortlich für :

1.Atemwegserkrankungen: Fieber, klarer Nasenausfluss sowie die Gefahr einer Lungenentzündung mit bakteriellen Sekundärinfektionen (gelber Nasenausfluss)
2.Aborte v.a. ab dem 7.Trächtigkeitsmonat oder die Geburt lebensschwacher Fohlen
3.Nervenerkrankungen (Enzephalomyelitis): klinische Erscheinungen reichen von milden Bewegungsstörungen bis hin zur Lähmung mit Todesfolge

EHV 4 ist verantwortlich für:

milde Atemwegserkrankungen auf den oberen Respirationstrakt beschränkt

Einmal infizierte Tiere bleiben lebenslang latente (verborgene) Träger der Viren und können bei einer Schwächung des Immunsystems oder während anderer Krankheiten wieder zum Ausbruch gelangen. Man kann davon ausgehen, dass in jedem Bestand Herpeserreger sind. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion oder bei Aborten auch über Fruchtwasser und Nachgeburt. Als Virusreservoire werden latent infizierte Pferde angesehen.

Durch Impfungen werden die Viren (besonders unter Stresssituationen) eingedämmt und können dadurch nicht so leicht zu den oben beschriebenen Erkrankungen führen. Die Risiken einer klinischen Erkrankung werden so minimiert. Herpesimpfstoffe liegen als Einzelimpfstoff (EHV 1 und/oder EHV 4) oder als Kombinationsimpfstoff mit Influenzaviren (Resequin NN plus, Cavallon IR) vor. Auch hier gilt die Empfehlung, dass alle Tier eines Bestandes geimpft werden sollten!

Impfschema

Erstimpfung (Tag 0)
2. Impfung je nach Impfstoff nach 1-2 Monaten
Wiederholungsimpfungen alle 6. Monate ; in Ausnahmefällen kann ( EINMALIG ) das Intervall auf maximal 9 Monate erweitert werden. NICHT richtig ist es, das Impfintervall grundsätzlich auf 9 Monate auszuweiten. Dies führt unweigerlich zum Verlust des Impfschutzes.
Erstimpfungen können ab dem 6. Lebensmonat erfolgen.

Für Züchter wichtig :

Eine individuelle Komplikation der EHV-Infektion ist der Abort bei tragenden Stuten, der mit oben besprochenen Impfstoffe aus inaktivierten Pferdeherpesviren bekämpft werden kann, aber auch mit dem Lebendimpfstoff Prevaccinol(EHV 1).

Zuchtstutenimpfung im 4./5. und 7./8. Trächtigkeitsmonat  zurück

zum Seitenanfang

Wundstarrkrampf (Tetanus)

Eine häufig tödlich verlaufende Infektion mit dem ubiquitär (weltweit) vorkommenden Bakterium „Clostridium tetani „ .

Das Pferd ist im Verhältnis zum Menschen und anderen Tieren vermehrt gefährdet. Das Tetanus - Toxoid lagert sich vor allem an den Nervenbahn-Enden an und wandert entlang der Nervenbahnen langsam aufwärts. Dies führt zu starren Lähmungen. Da die Therapie einer Infektion sehr schwierig ist und viele Pferde eine Erkrankung nicht überleben ist eine Prophylaxe unverzichtbar.

Impfschema:

Erstimpfung (Tag 0)
2.Impfung nach 4-8Wochen
3. Impfung nach 1 Jahr
Wiederholungsimpfungen alle 2 Jahre
Grundimmunisierung Fohlen: 6., 8./9. Lebensmonat
Zuchtstutenimpfung: 9. Trächtigkeitsmonat  zurück

zum Seitenanfang

Tollwut

Nur das vom infizierten Fleischfresser (z.B Fuchs beisst auf der Weide das Pferd in die Lippe) gebissene Pferd kann erkranken. Deshalb sollten Pferde in Weidehaltung mit Tollwutexposition schutzgeimpft werden (allerdings gibt es nur noch sehr wenige Gebiete in Deutschland, in denen eine Tollwutimpfung sinnvoll ist) . Eine einzige Impfung pro Jahr genügt. Fohlen können zu jeder Zeit ab dem abgeschlossenen 4. Lebensmonat in ein Immunisierungsprogramm aufgenommen werden. Zuchtstuten sollten im 9. Trächtigkeitsmonat geimpft werden.  zurück

zum Seitenanfang

 

Home Pferdepraxis Kleintierpraxis Aktuelles Über uns Bildergalerie Impressum-Links

Tierarztpraxis in Thurmading -  Marcus Menzel
Thurmading 2  -  84568 Pleiskirchen - Tel: 08728 445
Handy: Menzel 0171 6990011 -
Osl: 0171 6990043
E-Mail: info@pferde-praxis.com